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Meinungen Niklas Schomburg zu Holstein Kiel
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22:21 28.04.2019
Von Niklas Schomburg
Niklas Schomburg ist Sportredakteur der Kieler Nachrichten Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Das ist die Quintessenz des Wochenendes – und dennoch sorgt die Häufung an groben Patzern in der Kieler Anhängerschaft mitunter für Ärger.

Viele Fans hatten wie im vergangenen Jahr von der Bundesliga geträumt. Und sie fragen jetzt, während alle Aufstiegsaspiranten Federn lassen und sich ein Schneckenrennen liefern: Wo hätten wir stehen können, wären da nicht diese ganzen unnötigen Punktverluste gewesen? Ist das System zu riskant? Was machen die da manchmal bloß?

Es ist richtig, die Leistungen der Störche zu hinterfragen – und das tun sie selbst wohl am meisten. Es ist der Preis gestiegener Ansprüche, schließlich haben sie oft gezeigt, was möglich ist. Getreu der Weisheit „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften“ muss für höhere Aufgaben aber eine sichere Abwehr her. Zwei Auswärtstore dürfen gern für Zählbares reichen. Deshalb spricht Holsteins Sportchef Fabian Wohlgemuth davon, dass man „das Verhältnis zwischen Defensive und Offensive besser ausbalancieren“ müsse. Zwischen den Zeilen bedeutet das wohl auch: Die KSV braucht bessere Verteidiger.

Bei aller berechtigter Kritik: Das Saisonziel wird erreicht, in Kiel kein Grund, hektisch zu werden und den Trainer rauszuwerfen – anders als in Köln oder auf St. Pauli. Die Störche müssen nun eine gute Saison gut beenden und mit positivem Gefühl in die Sommerpause gehen. Dort werden die Karten neu gemischt.

Für viele Sozialdemokraten im Kreis Rendsburg-Eckernförde kam der Rückzug von Sönke Rix und Kai Dolgner im vergangenen Jahr überraschend. Nicht wenige bedauerten die Entscheidungen der beiden Genossen.

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