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Meinungen Niklas Wieczorek zu den Rettungsgassen
Mehr Meinungen Niklas Wieczorek zu den Rettungsgassen
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06:00 17.05.2019
Von Niklas Wieczorek
Niklas Wieczorek kommentiert die Wendemanöver in Rettungsgassen. Quelle: ©Ulf Dahl / KN / HAZ / ANDERE
Kiel

Wer leichtfertig Hilfsmaßnahmen gefährdet, beweist auf entsetzlich beeindruckende Weise, dass er am Verkehr nicht teilnehmen dürfte.

Ganz genau sollte nach den jüngsten Ereignissen bei Lübeck überlegt werden, welche verkehrspolitischen und juristischen Stellschrauben gedreht werden müssen, um sicher geglaubte Abläufe im Notfall zu schützen. Denn wer die Rettungsgasse - auf welchem Weg auch immer - stört, der stellt sich und seine persönlichen Vorteile über das Leben der Verletzten, der Retter und der anderen Fahrer, die sich an die eingespielten Regeln halten.

Die Polizei kann statistisch zwar nicht nachweisen, ob dieses Phänomen zunimmt. Doch die Fälle egoistischen Verhaltens auf den Straßen passen zusammen mit immer mehr dokumentierten Übergriffen auf Einsatzkräfte an anderen Stellen. Das traurige gemeinsame Signal: Einige glauben, für sie gelten die Regeln nicht.

Gefängnis- oder hohe Geldstrafen scheinen daher fast weniger effektiv als sehr, sehr lange Fahrverbote. Die sollte unsere Gesetze für jene vorsehen, die selbst im Notfall vielleicht lebensgefährlich verletzter Menschen in erster Linie an sich denken. Wer das tut, darf nicht mit anderen auf den Straßen unterwegs sein.

Der Kieler Klimanotstand ist mehr als bloße Symbolik. Die Kielerinnen und Kieler sollten sich keine Illusionen machen: Der Beschluss wird für sie konkrete Folgen haben, meint Michael Kluth. Er wird Menschen und Unternehmen treffen.

Michael Kluth 16.05.2019

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