Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Meinungen Ruth Bender zur Theatersaison 2018/2019
Mehr Meinungen Ruth Bender zur Theatersaison 2018/2019
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:42 26.03.2018
Von Ruth Bender
Anzeige

Aufregend, weil darin dramatisches Potenzial steckt, das von der Oper über das Werftpark-Theater bis ins Schauspiel schwappt. Und wenn daraus eine neue Oper und ein stadtweites Schauspielprojekt entstehen, dann spricht das allemal für die Kraft des Theaters.

Die zeigt sich auch im übrigen Spielplan für 2018/19 nah an der Wirklichkeit. Ob sich ein Theater an der Gegenwart reibt, ist zwar nicht unbedingt eine Frage zeitgenössischer Stücke – auch über Shakespeare und Schiller lässt sich das Heute spiegeln. Trotzdem ist auffällig, wie deutlich das Schauspiel in der kommenden Spielzeit auf Gegenwartsdramatik setzt. Man könnte einwenden, dass die ausgewählten Stücke fast alle bereits unter dem Siegel „bestens erprobt“ an vielen anderen Städten in Deutschland laufen und liefen. Oder begrüßen, dass sie sich auf diese Weise auch in Kiel entdecken lassen. Und das Theater im Werftpark hat ja schon in den jüngsten zwei Jahren jenseits aller Berührungsängste Mut im lässigen Umgang mit Themen und Klassikern bewiesen. Dass nicht alles gleich gut funktioniert, gehört dabei zum Spiel. Und wie Ibsen im Jugendtheater aussehen wird, bleibt allemal spannend.

Ulf Billmayer-Christen 26.03.2018
Alev Doğan 24.03.2018
Florian Hanauer 24.03.2018