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Meinungen Sven Hornung zu den Rindertransporten
Mehr Meinungen Sven Hornung zu den Rindertransporten
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09:47 21.06.2019
Von Sven Hornung
KN-Redakteur Sven Hornung. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Nach den jüngsten Gerichtsurteilen sind sie verpflichtet, Vorlauf-Atteste auszustellen. Damit können Händler die Rinder zur Sammelstelle eines anderen Bundeslandes transportieren, das noch Lebendtiertransporte in Nicht-EU-Länder abfertigt. Ein wahrer Flickenteppich!

Warum es noch einige wenige Amtstierärzte in Deutschland gibt, die sich nicht gegen das Leid der Tiere wehren, darüber lässt sich nur spekulieren. Werden sie unter Druck gesetzt? Die Bundesärztekammer hat sich jedenfalls klar gegen diese grausamen Transporte positioniert. Und eigentlich könnten sich verantwortliche Politiker bei diesem Thema nur profilieren, wüssten sie doch die breite Masse der Bürger hinter sich.

Einsatz der Veterinäre verpufft

Es scheint, als hätten einige Menschen verlernt, mit Lebewesen mitzufühlen. Und es ist höchste Zeit, auch an dieser Stelle Haltung zu zeigen. Zum Beispiel, indem wir deutlich „Nein“ zu bestimmten Praktiken sagen, Politiker wachrütteln, wie es die Mehrzahl der Amtstierärzte in Deutschland gerade bei den Rindertransporten versuchen. Dies gilt aber auch für die „Produktion“ anderer Tiere wie Hühner, Schweine oder Zucht-Lachs aus Meeresgehegen. Aber solange nur über Zuständigkeiten geredet wird, gehen die Transporte weiter, Mut und Einsatz zahlreicher Veterinäre verpuffen.

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