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Meinungen Ulrich Metschies zur HSH-Nordbank
Mehr Meinungen Ulrich Metschies zur HSH-Nordbank
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07:00 13.01.2017
Von Ulrich Metschies

Als die Länder dieses unerfreuliche Paket über ihre eigens gegründete Bad Bank im vergangenen Sommer kauften, haben sie ihrer HSH Nordbank dafür 2,4 Milliarden Euro überwiesen. Ende September war die Anschaffung nur noch gut zwei Milliarden wert, weil sich die Aussichten auf den Weltschifffahrtsmärkten einmal mehr verschlechtert hatten: von finster auf total finster. Und heute?

Niemand kann ernsthaft sagen, was die ländereigene Abwicklungsanstalt am Ende des Tages für ihr erworbenes – ähm – „Vermögen“ wird erlösen können. Für die Feststellung, dass praktisch das gesamte Kreditpaket vom Ausfall bedroht ist, muss man nicht unbedingt vertrauliche Berichte heranziehen. Wäre es anders, hätte der Kauf des Portfolios der HSH nicht die Entlastung gebracht, die sie für einen finalen Rettungsversuch so dringend benötigte. Damit soll nichts verharmlost werden. Die Situation für die Länder bleibt prekär. Um einen erheblichen Teil ihrer Schuldner nicht in die Insolvenz rauschen zu lassen, und damit einen Totalverlust zu realisieren, müssen sie zügig handeln: Zins- und Tilgungsraten stunden, Geld in die Hand nehmen, damit Schiffe nicht vergammeln, oder Schulden zum Teil erlassen. Aus dem Schlechten das Beste herausholen, lautet die Aufgabe. Das wird hart. Und teuer.

Seit Mittwochabend haben wir Gewissheit, dass die Elbphilharmonie am Hamburger Hafen nicht nur gut aussieht, sondern auch signifikant gut klingt. Gut? Spektakulär! Das war ein Befreiungsschlag, was die letzte noch offene Frage, nämlich die Akustik des gegen jede äußere Unbill abgefederten Konzertsaales angeht.

Konrad Bockemühl 12.01.2017

Jetzt soll es wieder Jürgen Weber richten und Spitzenmann des selbstbewussten SPD-Kreisverbandes bleiben. Dabei hagelte es vor nicht langer Zeit in den eigenen Reihen heftige Kritik am Vorstand, weil er sich nicht stärker eingemischt hatte, als sich der Bewerber-Ansturm für ein Bundestagsmandat abzeichnete.

Martina Drexler 12.01.2017

Es ist heikel, was Schleswig-Holsteins rot-grün-blaue Landesregierung mit ihrer Asylpolitik veranstaltet. Erst stampfte sie die Abschiebehafteinrichtung in Rendsburg ein, weil abgelehnte Asylbewerber richtigerweise nicht kriminalisiert werden sollen.

Christian Hiersemenzel 12.01.2017