Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Studium & Beruf Berufliche Weiterbildung wird stärker gefördert
Mehr Studium & Beruf Berufliche Weiterbildung wird stärker gefördert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:09 14.02.2020
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Das frühere Meister-Bafög wird zum Aufstiegs-Bafög. Damit soll die Weiterbildung von Fachkräften höher bezuschusst werden. Quelle: Susann Prautsch/dpa
Berlin

Nebenberufliche Weiterbildungen und Weiterbildungen in Vollzeit werden ab dem Sommer vom Staat finanziell stärker gefördert. Der Bundestag hat eine Reform des sogenannten Aufstiegs-Bafögs - das frühere Meister-Bafög - beschlossen.

Wer sich zum Meister oder Fachwirt weiterbildet oder in sozialen Berufen beispielsweise eine Fortbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher macht, soll künftig höhere Zuschüsse für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erhalten.

Deutlich mehr finanzielle Unterstützung bei den Lebenshaltungskosten soll es außerdem für Menschen geben, die eine Weiterbildung in Vollzeit machen und während dieser Zeit kein Geld verdienen - die Förderung ist abhängig von den persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen.

Die Reform sieht zudem vor, dass das Aufstiegs-Bafög künftig für bis zu drei Fortbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden kann. Bisher war das beschränkt auf eine Fortbildung. Der Weiterbildungsweg kann demnach künftig beispielsweise so aussehen: Vom Gesellen zum Servicetechniker, vom Servicetechniker zum Meister und vom Meister zum Betriebswirt im Handwerk. Das entspreche dem Master im akademischen Bereich. So werde die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung umgesetzt, erklärten die Bildungs- und Forschungspolitiker der Unionsfraktion, Albert Rupprecht (CSU) und Stephan Albani (CDU).

Laut Gesetzentwurf wird mit jährlichen Mehrkosten von rund 310 Millionen Euro gerechnet. Nach Angaben des Bundesbildungsministeriums wurden 2018 rund 167.000 Menschen mit Aufstiegs-BaföG gefördert. Die Reform muss noch durch den Bundesrat. Am 1. August sollen die Neuregelungen in Kraft treten.

dpa

Datenmissbrauch kann Grund für eine fristlose Kündigung sein. Das gilt vor allem, wenn es um die Daten von Kunden geht - und unabhängig davon, was man mit den Daten anstellt.

Deutsche Presse-Agentur dpa 14.02.2020

Binnen zehn Jahren haben sich die Semesterbeiträge an den Unis in Niedersachsen und Bremen nahezu verdoppelt - und sich dem Niveau der abgeschafften Studiengebühren angenähert. An einigen Elite-Unis ist das Studium günstiger.

Deutsche Presse-Agentur dpa 14.02.2020

Wie trete ich als Führungskraft überzeugend auf? Und wie viel meiner Emotionen darf ich zeigen? Das ist oft eine herausfordernde Aufgabe. Am besten ist meistens ein Mittelweg.

Deutsche Presse-Agentur dpa 14.02.2020