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Digital Induktive Ladegeräte im Test: Komfortabel oder Stromfresser?
Nachrichten Digital Induktive Ladegeräte im Test: Komfortabel oder Stromfresser?
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10:07 26.06.2019
Induktionsladegeräte haben einen höheren Stromverbrauch als Ladekabel. Quelle: Andrea Warnecke/picture alliance/dpa
Hannover

Laden mit Kabel – das soll der Vergangenheit angehören. In Zukunft sollen Smartphones nicht mehr in die Steckdose gestöpselt, sondern einfach auf einem induktiven Ladegerät abgelegt werden. Tatsächlich sind bisher aber vergleichsweise wenig Handys für das induktive Laden ausgelegt. Der Vorteil: Während bei den Kabeln die Hersteller unterschiedliche Standards verwenden, wie Micro-USB oder USB-C, gibt es beim induktiven Laden nur einen Standard: Qi, der markenunabhängig ist.

Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe 20 induktive Ladegeräte zwischen 20 und 64 Euro getestet. Insgesamt gab es neunmal die Note „Gut“, der Rest war „befriedigend“.

Nachteil: Höherer Stromverbrauch

Allgemein besteht das Problem, dass Induktionsladegeräte einen höheren Stromverbrauch als Ladekabel haben. Im Durchschnitt verbrauchte das Laden per Induktion 50 Prozent mehr Energie. Auch wenn das Smartphone bereits geladen ist, aber weiter in der Ladeschale liegt, verbrauchen die Induktionslader mehr Energie als ein Ladekabel. „Unnötig Strom verbrauchen die Ladegeräte auch, wenn das Handy falsch aufgelegt wird“, schreibt Stiftung Warentest. Handyhüllen dagegen scheinen kaum wirklich zu einem Mehrverbrauch zu führen.

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Die Stationen sind zwar komfortabel, aber gerade auch bei Hitze keine Zeitersparnis: Bei 35 Grad stoppten alle Testgeräte das normale Laden wegen zu heißer Akkus und luden nur noch behutsam weiter.

Flache Ladegeräte

Bei den flachen Induktionsladern erhalten vier das Urteil „Gut“. Testsieger wird ein eher günstigeres Modell: Die Anker Powerport Qi 10 lade am schnellsten und sei auch bei Hitze noch effektiv. Besonders sparsam beim Laden sind Hama FC-10 und Intenso BA1.

Geneigte Ladeschalen

Auch hier kann sich ein Anker-Modell durchsetzen. Die Anker PowerWave 7.5 lädt am schnellsten und ist auch bei Hitze noch effektiv. Allerdings ist gerade dieses Gerät auch ein großer Stromfresser. Keine der getesteten Stationen ist allerdings wirklich sparsam.

Doch die geneigten Stationen sind komfortabler und erleichtern es den Nutzern, das Handy richtig abzulegen, so Stiftung Warentest. Bei den flachen Ladegeräten kann das zum Problem werden. Liegt das Handy dort beispielsweise nur am Rand, kriegt es nur weniger Energie. Die flachen Induktionslader steuern mit erhöhter Energiezufuhr dagegen – und brauchen noch mehr Strom.

Von RND/asu

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