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Hamburg Lokale Politiker reagieren betroffen
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15:58 10.02.2015
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Foto: Rainer Bork, Bürgermeister von Escheburg, will sich nicht beirren lassen.
Rainer Bork, Bürgermeister von Escheburg, will sich nicht beirren lassen. Quelle: dpa/Daniel Reinhardt
Escheburg

„Dieser Anschlag bewegt uns“, sagte die Vorsteherin des Amtes Hohe Elbgeest, Martina Falkenberg, am Dienstag. Am Vortag hatten Unbekannte einen Brands...

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Der Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft im lauenburgischen Escheburg hat in Schleswig-Holstein zu heftigen Reaktionen geführt. Allen voran Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) verurteilte den mutmaßlich fremdenfeindlichen Angriff am Dienstagmorgen mit ungewöhnlich scharfen Worten – und erntete damit sowohl Lob als auch Kritik. Escheburg ist kein Einzelfall: Die Zahl der Übergriffe auf Asylbewerberheime ist in Deutschland stark gestiegen.

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Christian Longardt 12.02.2015
Asylbewerberheim - Escheburger Anschlag entsetzt

Das rote Zweifamilienhaus aus Holz, in das am Dienstag sechs Flüchtlinge aus dem Irak einziehen sollten, ist durch Ruß und Löschwasser unbewohnbar geworden. Am Montag gegen 13.15 Uhr, vermutet die Polizei, haben Unbekannte durch ein eingeschlagenes Fenster einen Brandsatz geworfen. „Wir waren zum Glück schnell am Einsatzort und konnten Schlimmeres verhindern“, sagte Escheburgs Wehrführer Ingo Arndt vor Ort. „Das hätte hier auch ganz anders ausgehen können.“

KN-online (Kieler Nachrichten) 12.02.2015