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Hamburg April, April in der Kiesgrube
Nachrichten Hamburg April, April in der Kiesgrube
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21:10 01.04.2015
Von Sven Tietgen
Alle Leser auf die Schüppe genommen, haben die Vertreter des Brügger Urzeitmuseums und der Firma Wilhelm Gnutzmann Dohrn + Eggers (v. li.): Hans Dzieran, Ronald Büssow, Andreas und Gerald Kopp, Kai Eggers sowie Kristina Dohrn. Quelle: Sven Tietgen
Negenharrie

Nur vereinzelt gab es Nachfragen im Urzeitmuseum Brügge sowie beim Unternehmen Wilhelm Gnutzmann Dohrn+Eggers in Bordesholm. „Einige Lieferanten haben uns zum Fund beglückwünscht“, berichtete Geschäftsführerin Kristina Dohrn, die mit dem Museum „Tor zur Urzeit“ den Aprilscherz ausgeheckt hatte.

Die Aktion, bei der auf dem Grund der Kieskuhle die Nachbildungen von Schädel, Stoßzahn, Schienbeinknochen und Backenzahn als gut erhaltene Überreste eines Wollhaarmammuts präsentiert wurden, enthielt aber auch einige Körner Wahrheit. So ist der fast kopfgroße Backenzahn tatsächlich vor Jahrzehnten in der Grevenkruger Kiesgrube gefunden worden, das Kauwerkzeug landete damals in der Kieler Uni.

Wahr ist außerdem die Ankündigung von Museumsleiter Dr. Gerald Kopp: Am Internationalen Museumstag, 17. Mai, wird auf dem Hof der Museumsscheune an der Dorfstraße 4 eine lebensechte Mammut-Nachbildung mit drei Metern Schulterhöhe aufgestellt. Außerdem sind Exkursionen des Museums in der Kieskuhle zwischen Wattenbek und Negenharrie im Gespräch – eiszeitliche Funde nicht ausgeschlossen.

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