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Hamburg Biogasanlagen stinken so manchem
Nachrichten Hamburg Biogasanlagen stinken so manchem
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00:00 23.05.2011
Rendsburg

Von „sehr diskutierfreudigen Schleswig-Holsteinern“ sprach Claudius da Costa Gomez, Geschäftsführer beim Fachverband Biogas, angesichts der landesweiten Differenzen zwischen Biogasbauern und Kommunalpolitikern, Anwohnern und Naturschützern. Vor allem Mais-Monokulturen, das zusätzliche Verkehrsaufkommen während der Erntezeit und der Ausbau der Stromnetze sind vielen Kritikern von Biogasanlagen ein Dorn im Auge. Etwa 400 der insgesamt 6000 deutschen Biogasanlagen stehen in Schleswig-Holstein. Ein Großteil davon im Kreis Schleswig-Flensburg. Dort sei „der Ausbauzustand bereits an seine Grenzen gekommen“, warnte Wolfgang Stapelfeld, Vorstandsmitglied des Landesbauernverbandes, und forderte, dass vor allem die Wertschöpfung der Anlagen weiter in den Händen der Bauern bleiben müsse und sich nicht zugunsten von Großinvestoren verschiebe. Diese bereiten nach Aussage von Heiner Rickers, CDU-Landtagsabgeordneter, auch seiner Fraktion Sorgen. Rickers sprach sich dafür aus, die Biogasanlagen in Zukunft mit einem höheren Anteil von Reststoffen und Gülle und nur noch zu 20 Prozent mit Mais zu betreiben.

Aussagen wie diese kamen bei einigen Zuhörern, darunter vor allem Betreiber schleswig-holsteinischer Anlagen, nicht gut an. „Wir bekommen immer den Schwarzen Peter“, sagte Carsten Redderberg, der in Ostholstein eine Biogasanlage betreibt. Die Vermaisung könne nicht allein der Biogasbranche zugeschrieben werden, sagte der Landwirt und verwies auf den technischen Fortschritt, der in den kommenden Jahren zu erwarten sei und der dazu führen könnte, dass die Anlagen künftig deutlich effizienter werden. „Ich wünsche mir etwas mehr Toleranz von der Bevölkerung und der Politik“, sagte der Biogasbauer.pwa

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