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Hamburg Mehr als 330 Neuinfektionen in Hamburg – Verkaufsverbot für Alkohol tritt in Kraft
Nachrichten Hamburg

Corona in Hamburg: 333 Neuinfektionen - Verkaufsverbot für Alkohol

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14:32 09.12.2020
Das neue Corona-Testzentrum am Hamburger Hauptbahnhof.
Das neue Corona-Testzentrum am Hamburger Hauptbahnhof. Quelle: Markus Scholz/dpa
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Hamburg

In Hamburg ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen am Mittwoch um 333 gestiegen. Das waren 52 Fälle mehr als am Vortag und 9 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen stieg nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 116,8 auf 117,2 (Stand: 11.45 Uhr). Am Mittwoch vor einer Woche lag dieser Inzidenzwert noch bei 93,8. Die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um 10 auf 435 - 60 mehr als noch vor einer Woche.

Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 27.700 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, von denen nach RKI-Schätzungen inzwischen 20 400 als genesen angesehen werden können. In Hamburger Krankenhäusern und Kliniken wurden den Angaben zufolge am Dienstag 401 Corona-Patienten behandelt, davon 96 auf Intensivstationen. Das waren 15 beziehungsweise 9 mehr als am Montag.

Seit Mittwoch Verkaufsverbot für Alkohol in Hamburg

In Hamburg ist am Mittwoch ein stadtweites Verkaufsverbot für offene Alkoholika in Kraft getreten. „Wir haben vermehrt festgestellt, dass sich Leute zum Glühwein-Cornern getroffen haben. Das Verbot soll verhindern, dass Kontaktbeschränkungen unterlaufen werden“, sagte ein Sprecherin der Gesundheitsbehörde der Deutschen Presse-Agentur. Demnach ist der Verkauf und die Abgabe von alkoholischen Getränken „to go“ untersagt.

Ausgenommen von dem rund um die Uhr geltenden Verbot sind demnach handelsübliche geschlossene Getränkeflaschen oder Dosen. Auch nicht-alkoholische Getränke wie Kaffee und Kakao können laut Gesundheitsbehörde weiterhin zum Mitnehmen verkauft werden. „Alkohol ist ein wesentlicher Treiber, um Abstands- und Hygieneregeln zu vernachlässigen“, erklärte die Sprecherin.

Von RND/dpa