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Hamburg Wer Radwege zuparkt, wird mit Foto im Internet veröffentlicht
Nachrichten Hamburg Wer Radwege zuparkt, wird mit Foto im Internet veröffentlicht
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14:54 19.10.2018
Zugeparkte Radwege – das Problem kennen auch viele Radfahrer in Hannover. Quelle: Alexander Heinl/dpa
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Hamburg

Auch viele Verkehrsteilnehmer in Kiel kennen das Problem: Wenn Parkplätze knapp werden, weichen manche Autofahrer einfach auf die Radwege aus und zwingen Fahrradfahrer zu gefährlichen Zick-Zack-Kursen.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion machen jetzt der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und das Forum Verkehrssicherheit auf das Problem in Hamburg aufmerksam. Bei der Aktion #radwegparker werden Radfahrer aufgefordert „Denkzettel“ (die so ähnlich aussehen wie Strafzettel), an Autos zu verteilen, die auf Radfahrstreifen parken. (Hier kann man die Denkzettel herunterladen).

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„Internet-Pranger“ oder eine gute Idee?

Außerdem werden Radfahrer aufgefordert, von dem falsch geparkten Auto ein Foto zu machen – und das Bild ohne sichtbares Nummernschild und mit dem Hashtag #radwegparker in sozialen Netzwerken zu teilen. Zudem liefert der ADFC auf seiner Internetseite eine genaue Anleitung, wie Privatleute Radwegparker bei der Bußgeldstelle anzeigen können.

Nicht bei allen kommt diese Aktion gut an. Ein Sprecher des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs vergleicht die Aktion mit einem „Internet-Pranger“. „Hamburg braucht keine Hilfspolizisten und Denunzianten“, zitiert ihn das Hamburger Abendblatt.

Von ewo/RND