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Hamburg Ein erfundener Aberglaube
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00:00 13.05.2011
Heute ist Freitag, der 13.: Zwei Unglückssymbole, der Freitag und die Zahl 13, fallen auf einen Wochentag. Quelle: sno
Berlin

Berlin (dpa) - Heute ist es wieder soweit: Freitag, der 13. Ein Viertel bis ein Drittel der Deutschen glaubt laut Umfragen, der spezielle Tag habe eine besondere Bedeutung. Die Furcht vor dem „Unglücksdatum“ entspringt jedoch nicht traditionellem Aberglauben. Sie ist ein Phänomen des 20. Jahrhunderts.

Noch in den 1930er Jahren waren der Freitag und die 13 jeweils für sich mit spezifischen Bedeutungen besetzt, wurden aber nicht miteinander kombiniert. Erst in den 1950ern tauchte die negative Kombination auf, vermutlich in Zeitungsberichten.

Ein Freitag bringt nach der christlichen Tradition oft nichts Gutes. Angeblich haben Adam und Eva an einem Freitag in den Apfel gebissen. An einem Freitag sollen die Römer Jesus Christus ans Kreuz geschlagen haben.

Mit der Zahl 13 wiederum verbinden viele Menschen heute Unglück und Gefahr. Zahlreiche Hotels verzichten auf die Zimmernummer 13, manche Fluggesellschaften führen keine 13. Sitzreihe in ihren Maschinen. Und in vielen amerikanischen Hochhäusern wird das 13. Stockwerk nicht aufgeführt.

Ein Blick in die Unfallstatistik verschiedener Versicherungen ergibt jedoch: An einem Freitag, dem 13., passieren nicht mehr schlimme Dinge als an anderen Tagen sondern sogar weniger. Vermutlich passen die Menschen an einem vermeintlichen Unglückstag einfach besser auf.

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