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17:28 25.11.2019
20.09.2019, Hamburg: Teilnehmer einer Fridays-for-Future-Demonstration für das Klima. Quelle: Christian Charisius/dpa
Hamburg

„Wir erwarten von der Universität als wissenschaftliche Institution, dass sie sich dafür einsetzt, dass wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Politik ein höherer Stellenwert eingeräumt wird als den Interessen und Ratschlägen von Lobbyisten“, sagte Nele Brebeck, Studentin und Mitorganisatorin bei Fridays for Future, am Montag.

Public Climate School

In Hamburg gebe es gleich mehrere wissenschaftliche Institute, die sich mit der Klimakrise auseinandersetzten, sagte die Mitorganisatorin von Students for Future, Annika Rittmann. „Doch offensichtlich nimmt die Universität Hamburg die Krise, die sie selbst erforscht, noch nicht ernst genug, um auch zu handeln.“

Wie Fridays for Future setzen sich auch die Students for Future für wirkungsvolle Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung ein. Statt des regulären Unibetriebs wollen sie in dieser Woche unter dem Motto „Public Climate School“ Diskussionen, Seminare, Vorlesungen, Aktionen und andere Veranstaltungen zur Klimakrise abhalten.

Mit ihrem Klimapaket trete die Bundesregierung „die Wissenschaft mit Füßen“, sagte Mitorganisator Jesko Hennig. Die Universität dürfe sich das nicht gefallen lassen. „Während Uni-Präsident (Dieter) Lenzen die Öffentlichkeit scheut, positionieren wir Studierende uns klar: Wir stehen als Teil der Klimabewegung hinter der Wissenschaft.“

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Von RND/dpa

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