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Hamburg Hamburger Flughafen: Stadt verteilt knapp 7500 Knöllchen in sechs Wochen
Nachrichten Hamburg Hamburger Flughafen: Stadt verteilt knapp 7500 Knöllchen in sechs Wochen
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11:23 08.09.2019
Ein Schild weist in Hamburg-Fuhlsbüttel eine Anwohnerparkzone in der Nähe des Flughafens aus. Quelle: Hans-Jürgen Ehlers/dpa
Hamburg

Nach der Ausweisung von fünf neuen Bewohnerparkzonen am Hamburger Flughafen greifen die Behörden gegen unerlaubte Nutzer offenbar durch. In den ersten sechs Wochen nach Einrichtung der Zonen in Fuhlsbüttel und angrenzenden Stadtteilen erfasste der Landesbetrieb Verkehr fast 7500 Ordnungswidrigkeiten. Wie der Senat auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion weiter mitteilte, lagen die Busgelder in der Regel zwischen 10 und 30 Euro.

Wenn die Autos trotz Knöllchen nicht verschwinden, fordert die Polizei einen Abschlepper an. Das geschah im Juli und August insgesamt 350 Mal. In solchen Fällen kommen auf die Autobesitzer im Schnitt weitere 200 Euro an Kosten zu.

Parkdauer maximal drei Stunden

In den Zonen dürfen Autofahrer ihr Fahrzeug nur mit Parkscheibe für maximal drei Stunden abstellen. Anwohner können einen Bewohnerparkausweis beantragen, seit kurzem auch online. Bis Ende Juli wurden davon annähernd 3500 ausgestellt.

Mit der Regelung reagierten die Behörden Mitte Juni auf den Ärger über Flugreisende, die die teuren Parkgebühren am Airport umgehen wollen und ihr Auto in den Wohngebieten stehen lassen.

Viele Autos stehen am 20.07.2016 in Hamburg auf den Parkplätzen am Flughafen vor den Terminals. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Rund 200 Fahrzeuge beschädigt

Im Juli waren rund um den Flughafen mehr als 200 Fahrzeuge mit auswärtigen und ausländischen Kennzeichen beschädigt worden. Am 31. Juli hatte die Polizei mehrere Park-and-Fly-Unternehmen und Privatwohnungen durchsucht. Die Firmen bieten Fluggästen einen Parkservice abseits der offiziellen Parkhäuser und -Parkplätze an und versprechen eine sichere Stellfläche.

Einige Unternehmen sollen aber gar nicht über ausreichende Flächen verfügen und die Autos im öffentlichen Raum abstellen. In Medien wurde spekuliert, dass die Taten im Zusammenhang mit Konflikten unter konkurrierenden Anbietern stehen könnten.

Von RND/dpa

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