Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Hamburg Angriffe auf Hochbahn- und AKN-Security
Nachrichten Hamburg Angriffe auf Hochbahn- und AKN-Security
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:36 07.08.2019
Eine U-Bahn ist in den U-Bahnhof "Wandsbek Markt" in Hamburg eingefahren.  Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
Hamburg

Im Jahr 2018 zählte die Hamburger Hochbahn 86 Zwischenfälle, im ersten Halbjahr 2019 schon 59, wie aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz hervorgeht. In den beiden Vorjahren wurden deutlich weniger Angriffe registriert, und zwar 51 in 2017 und 56 in 2016.

Der Senat wies jedoch darauf hin, dass die Zahlen nur eingeschränkt vergleichbar seien, weil die Hochbahn 2018 einen Gemeinschaftsbetrieb ihrer Hochbahn-Wache mit der privaten Securitas GmbH ÖPV gründete. "Die Zahlen der Übergriffe schwanken, es gibt keinen eindeutigen Trend", betonte auch Hochbahnsprecher Christoph Kreienbaum.

Übergriffe abends und in der Nacht

Die Mitarbeiter der Hochbahn-Wache und der Securitas erlitten in mehr als der Hälfte der Fälle Prellungen und Schwellungen sowie Zerrungen und Verstauchungen. Es gab aber auch Brüche und Quetschungen sowie Schnitt-, Biss- und Platzwunden.

Die meisten Übergriffe ereigneten sich in den Abend- und Nachtstunden, besonders am Wochenende.

AKN: Leichte Zunahme der Angriffe

Die Eisenbahngesellschaft AKN verzeichnete in Hamburg eine leichte Zunahme der tätlichen Angriffe, und zwar von 12 im Jahr 2016 auf 15 im vergangenen Jahr. Die Zahl der Verletzungen stieg im gleichen Zeitraum von 4 auf 6, die der Bedrohungen von 31 auf 56.

Im ersten Halbjahr 2019 wurde das Sicherheitspersonal der AKN fünfmal attackiert, wie der Senat weiter mitteilte. Dabei wurde ein Mitarbeiter verletzt. Zudem gab es 23 Bedrohungen.

Von dpa/RND

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine Touristin aus Thailand ist nach Angaben der Hamburger Polizei am Sonntagmorgen an der Binnenalster vergewaltigt worden. Die 42-Jährige sei von einem unbekannten Begleiter nahe der Lombardsbrücke in ein Gebüsch gezerrt worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

06.08.2019

Ein Mann übergibt sein Auto einem Park-Service am Flughafen Hamburg. GPS-Daten zeigen: Mit dem Auto wurde durch Hamburg gefahren. Andere Kunden erhielten sogar Strafzettel für Rasen und Falschparken.

KN-online (Kieler Nachrichten) 06.08.2019

Das Stand-up-Paddling ist im Hamburger Hafen verboten worden. Das geht aus den Änderungen der Hafenverkehrsordnung hervor, die der Senat am Dienstag beschlossen hat.
Bislang habe es für die Stehpaddler keine Regelung gegeben.

06.08.2019