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Hamburg Vorsicht bei Luftballons
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10:36 28.11.2014
Von Heike Stüben
Luftballons enthalten hohe Mengen N-Nitrosamine und ihre Vorläufersubstanzen, die N-nitrosierbaren Stoffe, enthalten. Quelle: Kai Pörksen (Symbolbild)
Kiel/Berlin

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat das Ergebnis seiner Überwachungen im Jahr 2013 ausgewertet und bekanntgegeben. Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag bei Spielwaren für Kinder bis zu drei Jahren. Dabei wurde festgestellt, dass Luftballons hohe Mengen N-Nitrosamine und ihre Vorläufersubstanzen, die N-nitrosierbaren Stoffe, enthalten. So wurden bei etwa jeder fünften von 79 Proben die Grenzwerte für N-Nitrosamine zum Teil erheblich überschritten.

Nitrosamine können bei der Herstellung von Kautschuk entstehen und krebserregend sein. Schon seit 2009 müssen Luftballons deshalb mit dem Warnhinweis „Zum Aufblasen eine Pumpe verwenden!“ gekennzeichnet sein. „Das entbindet die Hersteller aber nicht ihrer Verantwortung, die Gehalte an Nitrosaminen bis auf das technisch Machbare zu reduzieren und Grenzwerte einzuhalten“, sagt BVL-Präsident Helmut Tschiersky. „Wir wollen aber die Gelegenheit nutzen, um Eltern für diese Warnhinweise zu sensibilisieren. Gerade Kinder sollten Luftballons nicht mit dem Mund aufblasen. Durch die Verwendung von Ballonpumpen kann das Risiko einer Gesundheitsgefährdung abgewendet werden.“

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