Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Hamburg Fotofahndung nach mutmaßlichen Tätern
Nachrichten Hamburg Fotofahndung nach mutmaßlichen Tätern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:15 23.08.2018
Während des Treffens der G20-Staaten im Juli 2017 war Hamburg von schweren Ausschreitungen erschüttert worden. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Anzeige
Hamburg

Polizeipressesprecher Timo Zill sagte zu der dritten Fotofahndung, die Soko "Schwarzer Block" arbeite nach wie vor mit Hochdruck an der Aufklärung der schweren Straftaten. "Wir werden nicht nachlassen und weiterhin einen langen Atem beweisen, um die Gewalttäter zu identifizieren. Wir sind uns sicher, dass wir weitere G20-Straftäter aus dem linksextremistischen Bereich enttarnen werden."

Bislang wurden bei der Soko mehr als 3400 Ermittlungsverfahren geführt, davon 723 Verfahren gegen 840 namentlich bekannte Beschuldigte. Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndungen 1 und 2 wurden nach Polizeiangaben bis zum Donnerstag 59 Personen identifiziert.

Anzeige

Kritik an Gipfelgegnern und Polizei

Während des Treffens der G20-Staaten im Juli 2017 war Hamburg von schweren Ausschreitungen erschüttert worden. Tausende Gipfelgegner griffen Polizisten an, setzten Autos in Brand und plünderten Geschäfte. Teilnehmer der Proteste hatten ihrerseits Beamten der Polizei in zahlreichen Fällen Fehlverhalten und den ungerechtfertigten Einsatz von Gewalt vorgeworfen.

Von dpa

23.08.2018
22.08.2018
22.08.2018