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Hamburg Polizei erschießt bewaffneten Mann in Hamburg
Nachrichten Hamburg

Polizei erschießt bewaffneten Mann in Hamburg - „Bedrohungslage“

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17:31 28.05.2021
Bereitschaftspolizisten stehen neben ihren Fahrzeugen nahe dem abgesperrten Tatort in Hamburg.
Bereitschaftspolizisten stehen neben ihren Fahrzeugen nahe dem abgesperrten Tatort in Hamburg. Quelle: Jonas Walzberg/dpa
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Hamburg

Am Tag nach einen Polizeieinsatz in Hamburg-Winterhude mit einem Toten gehen die Ermittlungen weiter. Noch sind viele Fragen etwa zur Identität und zum Motiv des Mannes offen, der am Freitag Autos angehalten, beschädigt und die Fahrer mit einem Messer bedroht hatte.

Noch am Freitagabend sollte der weiträumig abgesperrte Ort des Einsatzes mit einem 3D-Scanner aufgenommen werden. Mit der Methode können unübersichtliche Tatabläufe besser rekonstruieren werden.

Polizisten hätten zunächst versucht, den Mann mit Pfefferspray zu stoppen, hatte eine Polizeisprecherin am Freitag gesagt. SEK-Beamte, die zufällig hinzukamen, setzen einen Taser ein. Auch dieses Mittel habe den Mann nicht aufgehalten.

Extremistisches Motiv kann nicht ausgeschlossen werden

Weil der Mann mit dem Messer in der Hand weiter auf die Polizisten zugegangen sei, sei schließlich geschossen worden. Der Angreifer starb. Verletzte gab es nicht. Wer schoss und wie oft, war zunächst nicht bekannt.

Nach Angaben von mehreren Zeugen habe der zunächst nicht identifizierte Mann Allahu-Akbar-Rufe (Gott ist groß) von sich gegeben, sagte die Polizeisprecherin. Eine extremistische Motivation für sein Verhalten könne nicht ausgeschlossen werden, daher sei neben der Mordkommission auch die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes in die Ermittlungen einbezogen worden. Auch das Dezernat Interne Ermittlungen (D.I.E.) wurde eingeschaltet.

RND/dpa

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