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Hamburg Schwerer LKW-Unfall auf der A7
Nachrichten Hamburg Schwerer LKW-Unfall auf der A7
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12:08 25.10.2013
Von Joachim Krüger
Eine Sattelzugmaschine war zwischen den Abfahrten Bad Bramstedt und Grossenaspe auf einen Schwertransporter aufgefahren, der wegen einer Panne auf dem Seitenstreifen stand. Quelle: Joachim Krüger
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Bad Bramstedt/Großenaspe

Eine Sattelzugmaschine war zwischen den Abfahrten Bad Bramstedt und Grossenaspe auf einen Schwertransporter aufgefahren, der wegen einer Panne auf dem Seitenstreifen stand. Dabei wurde der Fahrer verletzt. Er musste nach Neumünster ins Krankenhaus gebracht werden. Das Führerhaus seines Lkw wurde völlig zertrümmert, ein Dieseltank riss aus der Verankerung und platzte auf. Innerhalb kurzer Zeit ergossen sich rund 1000 Liter Diesel auf den mit Trümmerteilen übersäten Asphalt.

Weil der Verkehr zunächst auf dem Überholfahrstreifen weiterfloss, wurde der Kraftstoff auf etwa 500 Metern Länge als hochgefährlicher Schmierfilm verteilt. Als der erste Streifenwagen der Autobahnpolizei vor Ort war, richteten die Beamten sofort eine Vollsperrung ein. Der Verkehr staute sich schnell auf mehreren Kilometern zurück. Ab Bad Bramstedt wurde die Blechlawine auf die Bundesstraße abgeleitet.

Nächtlicher Großeinsatz der Feuerwehr mit Bindemittel, Besen und Kehrmaschinen: Die Autobahn 7 musste Freitag früh zwischen den Anschlussstellen Bad Bramstedt und Großenaspe ab etwa 4.30 Uhr in Richtung Norden für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Dort waren bei einem schweren Lkw-Unfall große Mengen Dieselkraftstoff auf die Fahrbahn gelaufen.

Die Feuerwehr Bad Bramstedt rückte an, um die Dieselverschmutzung zu beseitigen. Schon bald mussten die Einsatzkräfte feststellen, dass ihr Vorrat an Bindemittel wohl nicht ausreichen würde. Deshalb wurde noch Verstärkung aus Kaltenkirchen angefordert. Insgesamt wurden 60 Säcke Bindemittel ausgebracht. Dann griffen rund 20 Feuerwehrleute zum Besen, um in einem knapp zweistündigen Kraftakt wenigstens einen Fahrstreifen wieder befahrbar zu machen. Mehr als drei Stunden nach der Kollision konnte der aufgestaute Verkehr schließlich die Unfallstelle passieren. Die Autobahn blieb aber weiter gesperrt, weil der Asphalt noch einer aufwendigen chemischen Reinigung durch eine Spezialfirma unterzogen werden musste.

Seit 11 Uhr ist die Unfallstelle auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Bad Bramstedt und Großenaspe wieder frei. Ein Fachmann der zuständigen Wasserbehörde stellte fest, dass ein Bodenaustausch nicht erforderlich ist.