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Hamburg Nach Covid-19-Fällen auf UKE-Krebsstationen: Staatsanwaltschaft ermittelt
Nachrichten Hamburg Nach Covid-19-Fällen auf UKE-Krebsstationen: Staatsanwaltschaft ermittelt
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21:17 27.04.2020
Joachim Prölß (li.), Direktor für Patienten- und Pflegemanagement am UKE, und Carsten Bokemeyer, Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik am UKE, nehmen an einer Pressekonferenz teil.  Quelle: Christian Charisius/dpa
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Hamburg

Zuvor waren zwei Strafanzeigen eingegangen. Nach einer ersten Prüfung sei nun ein Anfangsverdacht bestätigt worden.

Die Anzeigenerstatter hatten den Verantwortlichen des UKE demnach fahrlässige Körperverletzung und der Reinigungskraft versuchten Mord vorgeworfen. «Die vorgetragenen Sachverhalte werden von der Staatsanwaltschaft jetzt umfassend in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht geprüft», erklärte Frombach. An die rechtliche Bewertung der Anzeigenerstatter sei die Staatsanwaltschaft nicht gebunden, es könne auch ein anderer Tatbestand infrage kommen.

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Drei der betroffenen Patienten sind gestorben

Das UKE erklärte auf Anfrage des NDR, keine Informationen zu den Ermittlungen zu haben. Der «Spiegel» hatte zuvor berichtet, dass wohl eine Reinigungskraft für die Anfang April bekannt gewordene Infektion der rund 20 Patienten und 20 Mitarbeiter verantwortlich sein könne. Dies hatte die Klinikleitung bislang zurückgewiesen.

Nach UKE-Angaben sind inzwischen drei der betroffenen Patienten gestorben. Am Montag meldete das UKE den Tod eines 47-Jährigen. Er habe eine aggressive Leukämieerkrankung gehabt und dazu die Lungenkrankheit Covid-19. Am Abend sei der Mann nach mehreren Schlaganfällen und schwerem Lungenversagen gestorben.

«Weitere Untersuchungen müssen zeigen, ob Covid-19 ursächlich für den Tod des Mannes war», erklärte das UKE. Zuvor waren bereits ein 80-jähriger Patient mit Blutkrebs und eine 59-jährige Patientin mit einer Knochenmarkserkrankung gestorben.

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Von RND/lno