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Hamburg Flugsicherung untersucht Vorfall
Nachrichten Hamburg Flugsicherung untersucht Vorfall
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11:55 25.04.2019
Die Maschine konnte nach dem Vorfall mit sechsminütiger Verspätung in Richtung Basel starten. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
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Hamburg

"Von einem Beinahe-Zusammenstoß kann man nicht sprechen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) der Deutschen Presse-Agentur. "Der Lotse hat einen guten Job gemacht und den Start-Abbruch unmittelbar angewiesen."

Details konnte die Sprecherin noch nicht nennen: "Wir untersuchen den Vorfall." Dazu würden unter anderem Radardaten und Funksprüche ausgewertet, um die Verhältnisse auf den Pisten und die Anweisungen zu überprüfen. Die Aufarbeitung werde voraussichtlich mehrere Wochen dauern.

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Easyjet: Keine Gefahr für Fluggäste

Eine Easyjet-Sprecherin hatte den Vorfall am Mittwoch bestätigt. "Easyjet kann bestätigen, dass der Flugkapitän des Easyjet-Fluges EZS1028 von Hamburg nach Basel Mulhouse von der Flugsicherung als Vorsichtsmaßnahme gebeten wurde, den Start abzubrechen." Sie ergänzte: "Ursache hierfür war ein anderes Flugzeug, das die Startbahn nicht ordnungsgemäß verlassen hatte, nachdem bereits die Freigabe zum Abflug durch die Flugsicherung erteilt wurde." Nach ihren Angaben war zu keinem Zeitpunkt die Sicherheit der Passagiere oder der Besatzung gefährdet gewesen. Die Maschine konnte ihren Angaben zufolge danach mit sechsminütiger Verspätung in Richtung Basel starten.

Von dpa

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