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Hamburg Unter Drogeneinfluss? Schwarzfahrer im Intercity beißt zu
Nachrichten Hamburg Unter Drogeneinfluss? Schwarzfahrer im Intercity beißt zu
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17:28 12.01.2020
Ein 45-Jähriger ist am Freitagabend bei einer Fahrkartenkontrolle in einem Hamburger Intercity ausgerastet – er stand vermutlich unter Drogeneinfluss. Quelle: dpa/Archiv
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Hamburg

Am Freitagabend um 22.45 Uhr kontrollierten zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Bahn einen 45-Jährigen im IC 2021 zwischen Hamburg-Altona und Hamburg-Hauptbahnhof. „Der Fahrgast konnte keine Fahrkarte vorlegen, woraufhin er nach seinem Ausweis befragt wurde“, sagte ein Sprecher der Polzei. Den Ausweis habe er nicht vorlegen können, lediglich seinen Führerschein. Dies sei aber für die Kontrollmaßnahme nicht ausreichend, weil daraus keine Anschrift hervorgeht.

Die Kontrolleure riefen nun den Zugbegleiter hinzu, welcher entschied, dass der Fahrgast den Zug am Hamburger Hauptbahnhof zu verlassen hätte. Daraufhin habe der 45-Jährige angefangen, wild um sich zu schlagen. „Dabei schlug er einem der Sicherheitsbediensteten mit der Faust ins Gesicht, anschließend sprang er auf den Sitz und trat dessen Kollegen gegen sein Knie“, so der Sprecher. „Er biss auch in die Hand des Mitarbeiters, was jedoch wirkungslos blieb, da der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Handschuhe trug.“

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Cannabis als Auslöser?

Der renitente Fahrgast sei überwältigt und im Hauptbahnhof auf den Bahnsteig gebracht worden. Die Bundespolizei schickte Beamte auf den Bahnsteig. Auch ein Rettungswagen war alarmiert worden, da der Mann augenscheinlich unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand und laut Polizei „eine kleinere Gesichtsverletzung“ davongetragen hatte. Für einen Transport in ein Krankenhaus habe jedoch aus medizinischer Sicht keine Notwendigkeit bestanden.

Der Mann gab an, unter dem Einfluss von Drogen zu stehen. Bei einer Durchsuchung im Revier fand die Polizei eine geringe Menge von rauschgiftverdächtigen Substanzen, vermutlich Cannabis.

„Im Laufe der Zeit beruhigte sich der Mann mehr und mehr, so dass er noch in der Nacht wieder auf freien Fuß gesetzt werden konnte“, sagte der Sprecher. Zuvor war er erkennungsdienstlich behandelt worden. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Von RND/dpa

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