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Hamburg Weltkriegsbombe in Hamburg entschärft
Nachrichten Hamburg Weltkriegsbombe in Hamburg entschärft
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15:22 28.02.2019
Ein Polizeiwagen mit eingeschalteten Blauchlicht (Symbolbild). Quelle: Carsten Rehder
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Hamburg

Für die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg haben am Donnerstag bis zu 1000 Menschen in Hamburg-Winterhude ihre Wohnungen verlassen müssen. Der 500 Pfund schwere Sprengkörper sei bei einer Sondierung für Bauarbeiten im Garten eines Wohnhauses gefunden worden, teilte die Feuerwehr mit. Die Bombe amerikanischer Bauart hatte einen Aufschlagzünder, den der Kampfmittelräumdienst herausdrehte.

Feuerwehr brachte bettlägerige Menschen aus Gefahrenbereich

Der Sprengmeister hatte einen Sperrradius von 150 Metern und ein Warnradius von 400 Metern um die Fundstelle angeordnet. Im Bezirksamt Nord war für die Evakuierten eine Notunterkunft eingerichtet worden. Rund 4000 Anwohner aus dem weiteren Umkreis um die Fundstelle waren aufgefordert worden, sich in die vom Fundort abgewandte Seite ihrer Wohnungen zurückzuziehen. Die Feuerwehr musste acht bettlägerige Menschen mit Rettungswagen aus dem Gefahrenbereich bringen.

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Straßen wurden gesperrt

Die Sierich- und die Maria-Louisen-Straße, zwei vielbefahrene Verkehrsachsen, wurden gesperrt. Der Betrieb der U-Bahnlinie U3 wurde nicht unterbrochen, allerdings hielten die Züge nach Angaben der Hochbahn nicht an der Sierichstraße.

Von RND/dpa