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Kultur Bewegend einträchtige Friedensgebete
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12:30 04.03.2018
Dirigent Alexander Mottok probt mit dem Orchester am Ernst-Barlach-Gymnasium in Kiel-Projensdorf. Auch die Konzertmeisterin Tirza Bluhm und der Solo-Cellist Konrad Schilling sind Schüler des Musikzweig-Gymnasiums. Quelle: Björn Schaller
Kiel

Die sakralpoetische Chorsinfonik aus den 60ern nahm im heilsgewiss aufgeregt groovenden Gemurmel genauso für sich ein wie in der schwärmerisch ausholenden Glaubensekstase des weihevollen Evergreen-Finales.

Dirigent Alexander Mottok

Der Dirigent Alexander Mottok konnte unter der Überschrift „Shalom“ auf seine himmlischen Heerscharen vom Kieler Ernst-Barlach-Gymnasium zählen. Der Chor, einstudiert von Wulf-Henning Steffen, schmiegte sich grazil und elastisch ans Orchester. Brigitte Taubitz hatte solistische Vokalaufgaben geschickt verteilt und geprobt. Und der königliche Hirte David war sogar aus eigener EBG-Kraft mit einer hinreißend freischwebenden Knabenstimme besetzt: Nikolaj Stöbel. Da waren Beifallsstürme und Bravo-Rufe im bestens besuchten Schloss-Parkett wahrlich angemessen.

"Glasperlenspiel" von Benedikt Brydern

Zu Bernsteins oft präsentem Spieltrieb-„Klingklong“ passte das "Glasperlenspiel" vom Filmmusikkomponisten Benedikt Brydern bestens. Es machte großen Spaß, dem Doppelkonzert mit seinen pulsierenden Minimal-Music-Bausteinen zuzuhören. Zumal die 18-jährigen Solo-Geigerinnen Tirza Bluhm und Friederike Trost es nicht nur blitzsauber glitzern ließen, sondern auch sichtlich und hörbar mit positiver Energie aufluden.

Drumherum und zwischendrin hatte Mottok Romantisches mit Bezügen zu jüdischer Kultur programmiert. Der 17-jährige Cellist Konrad Schilling glänzte als kitschfreier Anwalt von Max Bruchs unendlicher "Kol Nidrei"-Melodie. Mendelssohns herrliche Choralkantate "Verleih uns Frieden" rundete das Ganze ab.

www.barlach-orchester.de

Von Christian Strehk

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