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Kultur Release von Tequila & The Sunrise Gang
Nachrichten Kultur Release von Tequila & The Sunrise Gang
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16:46 19.04.2018
Von Thomas Bunjes
René (Gesang, Gitarre) und Malte (Gitarre) von der Kieler Band Tequila and The Sunrise Gang im Gespräch über das neue Album "Of Pals And Hearts" und die anstehende Tour. Quelle: Manuel Weber
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Preetz

Dessen Opener "Me Against The World" sei "kein Weltverbesserungs-Song“, so der Songschreiber. Das Thema kenne wohl jeder: „Wenn man auf einer Party ist, einfach mal zu irgendeinem Kack-Song abfeiern möchte und der einzige ist, der diesen Song wirklich geil findet, und den ganzen Abend über den Kampf führt: Ey, ich will aber jetzt diesen Song hören!“ Die Band versuche immer einen Eröffnungs-Track auszusuchen, der signalisiere: „Wir haben gute Laune, und wir haben Bock!“

Dynamischer Mix aus Reggae, Ska und Punkrock

Das zeigt das ganze Album, das am Freitag erscheint. Es ist der für die Band typische aufgekratzte Mix aus Reggae, Ska und Punkrock. Sehr dynamisch, auch durch die drei Bläser, gespickt mit Breaks und neuen Anläufen, viele hymnische Refrains. Klingt wie für den Live-Auftritt gebaut. „Klar, wir schreiben die Songs, damit wir sie live spielen können“, bestätigt Gitarrist Malte Buchholz. Und für den ausverkauften Tourstart in der Schaubude scharrten sie mit den Hufen.

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Rage Against The Machine: "Ein wahnsinniger Einfluss"

Der Song Replacement addiert zum Stilmix jetzt noch Funk-Rock hinzu. Erinnert stark an die US-Funk-Metal-Band Rage Against The Machine. „Wir haben’s geschafft!“, frohlockt Malte bei diesem Vergleich und klatscht sich lachend mit René ab. „Ja, total“, sagt der. „Eine der ersten CDs, die mich komplett überrollt haben.Wie kann man so viel Energie, Attitüde, so viel Power auf eine Platte bringen? Ein wahnsinniger Einfluss.“

Die schwedische Eurodance-Country-Truppe Rednex hätten Tequila & The Sunrise Gang übrigens fast mal im eigenen Vorprogramm gehabt. „Die waren von der Gage her wirklich bezahlbar“, erzählt René. „Nur wir hätten auch Flug und Hotel übernehmen müssen, und das hätte den finanziellen Rahmen etwas gesprengt.“

Sabine Tholund 19.04.2018
Thomas Bunjes 19.04.2018