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Kultur Vom Träumen an anderen Orten
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19:09 25.01.2019
Von Ruth Bender
Lester René Gonzalez Alvarez tanzt am Staatstheater Oldenburg. Quelle: Stephan Walzl
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Kiel

Früher war es ein Tabu-Thema, dass Tänzer früher aus der aktiven Laufbahn ausscheiden, als es das Berufsleben sonst vorsieht. „Und ich habe mitbekommen, wie das ist, wenn eine Tänzer durchs Raster fällt, weil er zu alt ist“, sagt Sabrina Sadowska. Aus diesem Gefühl heraus hat die Tänzerin und Leiterin des Balletts in Chemnitz 1993 die Stiftung Tanz gegründet. begleitet und berät Tänzer für die Zeit nach der Bühnenkarriere.

Das Berufsleben ist für Tänzer relativ kurz

"Im Allgemeinen ist die aktive Phase des Berufslebens für einen Tänzer relativ kurz und er muss sich früher umorientieren", erzählt Heather Jurgensen, mit Ivanenko Leiterin des Kieler Balletts und selbst Kuratoriumsmitglied. Die langjährige Primaballerina in John Neumeiers Hamburg Ballett weiß wovon sie spricht. Nachdem sie 2007 ausgeschieden war, hat sie einiges ausprobiert - vom Cafébetrieb bis zum Kulturmanagement-Studium in Riga.

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Die Gala zeigt einen Querschnitt durch das Ballettschaffen

Auf einen Querschnitt durch das aktuelle Ballettschaffen dürfen sich Besucher der Gala freuen. Das Ballett Chemnitz zeigt einen Ausschnitt aus dem Abend "Unleash" von Katarzyna Kozielska. Von der Ballett Compagnie Oldenburg ist Lester René González Alvarez dabei. Außerdem kommen das Phoenix Dance Theatre, das Bayrische Juniorballett München und Amancio Gonzalez, einst Mitglied der Gruppe Dance On, in der sich Tänzer über 40 zusammengeschlossen haben.

Ballett-Gala, Opernhaus Kiel, 29. Januar, 19.30 Uhr. Kartentel. 0431 / 901 901. www.theater-kiel.de