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Kultur Frank Goosen las im Metro-Kino
Nachrichten Kultur Frank Goosen las im Metro-Kino
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08:38 04.05.2017
Von Jörg Meyer
Von „Liegen lernen“ bis „Förster, mein Förster“: Frank Goosen las Ein- und Auffälliges aus seinen Büchern. Quelle: Björn Schaller
Kiel

Wenn im vorletzten Roman „Raketenmänner“ dem Protagonisten Frohnberg ein an einem Ballon hängender toter Maulwurf in den Garten schwebt und gleichzeitig ein Nudelkochtopf sich nicht öffnen lassen will, fragt man sich als Zuhörer: Wie kommt man auf solche Geschichten? „Das fällt mir nicht ein, nur auf“, sagt Goosen. Der Maulwurf am Ballon sei „aus einer skurrilen Zeitungsmeldung“ gefischt, das mit dem Kochtopf habe er „in echt selbst erlebt“. Wie schon Tante Änne im Ruhrpott-Heimat-Roman „Sommerfest“ sagte: „Die Geschichten liegen auf der Straße, du musst sie nur aufheben!“ So verbindet Goosen seit dem ersten Buch „Liegen lernen“ vorgefunden Auffälliges mit zeittypisch Autobiografischem. Er schreibt auf, was er aufliest, und formt es zu absurd-komischen Einfällen.

Er kam mit Hut und Sonnenbrille von der Hallendecke und hob zweieinhalb Stunden später im Astronautenanzug wieder ab: Udo Lindenberg feierte am Mittwoch in der ausverkauften Sparkassen Arena den Auftakt seiner „Stärker als die Zeit“-Tour mit einer überirdischen Show und purer Lebenslust.

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