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Kultur Kultband The Doors in Concert
Nachrichten Kultur Kultband The Doors in Concert
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07:32 13.01.2019
Von Thorben Bull
Foto: Die Band The Door rund um Frontmann Jim Morrison in einer ausverkauften Räucherei.
 Die Band The Door rund um Frontmann Jim Morrison in einer ausverkauften Räucherei. Quelle: Michael Kaniecki
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Kiel

Der erste Eindruck

Schon mit dem Opener „When The Music's Over“, den übrigens auch The Doors bei ihren Konzerten gerne zu Beginn spielten, fühlte sich der größte Teil des Publikums abgeholt. Der von Jubelrufen begleitete rauschende Beifall nach dem ersten Song kam in seiner Intensität einem Abschiedsapplaus gleich.

Die Musik

Um dem besonderen Sound so nah wie möglich zu kommen, spielte die Band nur Instrumente, die auch die Originalband benutzte. Zudem strotzte die Setlist nur so vor Hits und Klassikern. The Doors in Concert servierten einen Bonbon nach dem anderen. „Alabama Song“, „L.A. Woman“ und „The Unknown Soldier“ ließen keine Wünsche offen. Nach der Pausenzigarette  ging es mit ähnlich hoher Schlagzahl weiter: „Love Me Two Times“, „Break on Through“ und „Riders On The Storm“ um nur einige zu nennen. Selbstverständlich durfte auch eine exorbitante Version von „Light My Fire“ nicht fehlen.

Das Publikum…

…ließ sich wie eingangs erwähnt sofort anstecken, tanzte und sang die Texte mit. Die Band bekam gleich mehrmals für die minutenlangen, anspruchsvollen und gelungenen Instrumentalparts Szenenapplaus – völlig zu Recht. Die Begeisterung ging gar so weit, dass eine weibliche Stimme aus dem Publikum von Sänger Danny van Veldhuizen forderte: „Get naked!“

Was in Erinnerung bleibt…

…ist sicherlich die große Sogkraft der Songs, der man sich dank des minutiösen Spiels der Band nicht entziehen konnte. The Doors in Concert spielten sich mit zunehmender Dauer in Rage und Ekstase und bewiesen einmal mehr, dass sie die Songs nicht einfach nur nachspielen. Mehr noch: sie beherrschen sie und wussten jederzeit genau, was sie taten.

Fazit

Nicht nur musikalisch boten The Doors in Concert eine nahezu perfekte Kopie, sondern auch in Sachen Optik und Gestik (von Frontmann Danny van Veldhuizen) verdienten sie sich das Prädikat täuschend echt.