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Kultur Bluesfestival: Schwelgen und genießen
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13:52 25.02.2017
Von Thorben Bull
Rebecca Downes war einer von drei Acts, die beim 19. Kieler Blues Festival das Publikum begeisterten. Quelle: Manuel Weber
Kiel

Der erste Eindruck 

Rund 500 Bluesfans drängen sich in die Räucherei, als Get The Cat die Bühne entern. Die Luft ist mindestens genauso aufgeheizt wie der facettenreiche Blues der Kölner. Das Publikum spendiert bei Soli schon Szenenapplaus.

Die Musik 

Jeder Künstler bringt seine eigene Lesart des Blues mit. Get The Cat ignorieren gerne Strukturen. Rebecca Downes gibt hingegen der äußeren Form mehr Zuwendung, aber natürlich nicht ohne ihre Band auch mal von der Leine zu lassen, während John Lee Hooker Jr. mit seinem elektrischen Chicago-Blues und Gospel-Einschlag sich vom Schaffen seines Vaters emanzipiert hat und dennoch seine Wurzeln nicht vergisst.

Das Publikum

Das Publikum hüllt sich zwischendurch in Schweigen, schwelgt und genießt. Man schließt auch mal die Augen, belohnt hinterher aber immer mit viel Jubel und Applaus. Die Atmosphäre ist so lässig wie die Musik.

Was in Erinnerung bleibt

Die durchweg gut gelaunten Musiker, die oft den Kontakt zum Publikum suchten. Get The Cat Sängerin Melanie Bartsch bedankte sich gesondert für das zahlreiche Erscheinen und die damit verbundene Unterstützung von Live-Musik. Denn davon lebt der Blues.

Fazit

Drei Künstler mit unterschiedlichen Ansätzen. Dieser Aspekt machte den Abend so vielfältig und ließ die Herzen der Bluesfans das ein oder andere Mal höher schlagen.

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