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Kultur Spürbarer Gestaltungswille
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18:17 28.05.2018
Als Vertretung Schleswig-Holsteins hatte sich die Bigband des Ernst-Barlach-Gymnasiums unter Leitung von Andreas Hussong für die 16. Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ in Frankfurt am Main qualifiziert. 350 junge Musikerinnen und Musikern im Alter von 11 bis 24 Jahren traten dabei aus 14 Bundesländern an. Die im Verhältnis noch junge Band aus Kiel erreichte höchste Anerkennung durch die Jury: Sie erhielt den „Kurt Maas Förderpreis“ und den „JazzThing Förderpreis“. Quelle: Frank Pries
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Caroline Beckmann ließ Robert Schumanns meist unter Wert gehandeltes Werk "Introduktion und Allegro Appassionato op. 92" am Flügel rauschen. Die junge Pianistin vergaß in den Fußstapfen von Clara Schumann dabei dankenswerterweise nicht, der hochromantischen Poesie auch Kern zu verleihen.

Benjamin Günst glänzte mit Bartók

Der fünfzehnjährige Geiger Benjamin Günst bot eine packend intensivierte, dabei durchgehend klangschön in weiten folkloristischen Bögen gemalte Interpretation von Béla Bartóks 2. Rhapsodie.

Klangfarben und Effekt im Orchester

Dirigent Alexander Mottok hatte kurz vor einem der ganz natürlichen Generationswechsel im Ensemble ein besonders anspruchsvolles Programm gewagt. Klangfarben und Effekte schmiegten sich aber gut an die Soli an. Und die vorgeschaltete Zauberflöten-Ouvertüre hatte Würde, Energie und Zugkraft.

Schumanns „Rheinische“ als übermächtige Aufgabe

Nach der Pause kämpften sich beide Solisten ganz selbstverständlich als Solo-Klarinettistin und als Zweiter Konzertmeister mit ihren Mitschülern durch Schumanns Rheinische. Das war angesichts ihrer vielen kleinen Haken und Ösen hörbar eine übermächtige Aufgabe für das Orchester.

Von Christian Strehk

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