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Kultur Trilogie des Verstehens
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19:41 31.08.2018
Von Sabine Tholund
Klaus Peter Dencker vor "seiner" Fassade an der FH Kiel. Quelle: Björn Schaller
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Kiel

Der Bundesverdienstkreuz-Träger aus Ahrensburg,  Jahrgang 1941, zählt zu den Begründern der Visuellen Poesie.Verbunden mit Bildelementen werden Worte hier zu Bausteinen einer visuellen Gestaltung.  „Die Trilogie VERS T EHEN steht symbolisch ebenso für die Arbeit der Hochschullehrer, die Verstehen fördern, wie für die Studierenden, die Verstehen lernen“, so Festredner Björn Engholm.  Drei Varianten des Wortes „Verstehen“ sind in versetzten Lettern auf die Fassade gemalt, das „T“ ist in roter Farbe hervorgehoben.

Fragezeichen für die Fassade

Die erste Fassung, aus der sich auch die Worte „versehen“, „vers ehen oder „stehen“ lesen lassen, entwickelte der gebürtige Lübecker 1969. Sie wurde mehrfach in Papierform sowie als Objekt im öffentlichen Raum realisiert. Die zweite Variante, ergänzt durch japanische Schriftzeichen für „Poesie“ oder „Sehen“, ist einen Hommage des visuellen Poeten Shutaro Mukai zum 65. Geburtstag des Künstlers.

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Die dritte Variante, in der die Anordnung der Buchstaben an ein Fragezeichen erinnert, wurde für die Fassade auf dem Campus erdacht. „Ich hoffe, die Andeutung des Fragezeichens ist nicht zu platt“, so Dencker. „Sie soll rückblickend eine Art von Zweifel daran ausdrücken, ob das, was man gemacht hat, auch Stand hält.“