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Kultur Holzhütte statt Karriere
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07:00 09.08.2018
Von Kai-Peter Boysen
Foto: Elena Schmidt-Arras und Nils Böttcher
Elena Schmidt-Arras und Nils Böttcher Quelle: Duvamusic
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Kiel

 Duva ist schwedisch und heißt auf Deutsch Taube. Ein „natürliches Wesen“, das in der Stadt lebt; diese Kombination ist auch die Triebfeder der Musik von Duva, denn die klare und reine, Mystik versprühende Stimme wird mit elektronischen Stimm-Loops und Sounds unterlegt. So entsteht der „Urban Folk“ von Duva.

Verträumter "Urban Folk"

Es klingt verträumt, melancholisch, luftig-leicht und sprachlich sehr authentisch, was die gebürtige Berlinerin da in Songs wie Sommartid oder Fyra Stev eingesungen hat: „Ich bin als Kind mit meinen Eltern für anderthalb Jahre nach Uppsala gezogen und habe mich dort auch sprachlich schon bald zuhause gefühlt“, erzählt die 36-Jährige. Auch nach der Rückkehr nach Deutschland riss der Kontakt nie ab und als sie die schwedische Folkband Garmana im Radio hörte, „war klar, dass ich das auch wollte.“

Studium in der schwedischen Provinz

So zog es sie nach dem Schauspielstudium in Hannover nach Malung in die schwedische Provinz, um dort Volksmusik zu studieren. „Das war schon komisch, meine Schauspielkommilitonen machten alle irgendwo Karriere und ich saß in einer Holzhütte in den schwedischen Wäldern“, lacht Elena. Doch hier fand sie zu sich und lotete die Tiefe dieser ursprünglichen Musik aus.

Es geht um Natürlichkeit

Elena ersang sich ein Repertoire aus Kinder- und Wiegenliedern, Balladen und Hirtenmusik; vertonte aber auch eigene Texte. „Das Reizvolle ist, die natürliche Stimme, die man besitzt, zu benutzen. Es geht um die Natürlichkeit im Ausdruck“, erklärt Elena, die Ulrika Bodén als Vorbild nennt.

Bei einem Theaterprojekt lernte sie Nils Böttcher kennen, der seitdem für die Gitarrenklänge und die Technik zuständig ist.

www.duvamusic.com

CD-Anfragen an: elena.arras@gmx.de