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Kultur "Gute Nachfrage ist kein Skandal"
Nachrichten Kultur "Gute Nachfrage ist kein Skandal"
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09:46 30.05.2018
Die guten Geister in der Kartenzentrale an nicht näher genannter Adresse in Schwentinental: Michael Erbguth und Gesine Meck (vorn), Elisabeth Sommermeier und Alejandro Gesineros (Mitte) sowie Anne Hense und Nadine Abermann (hinten). Quelle: Marco Ehrhardt
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Kiel

Herr Kuhnt, es wabern immer wieder diverse Gerüchte darüber durchs Land: Wie vergibt denn das SHMF nun wirkliche seine Tickets?

Christian Kuhnt: Das Schleswig-Holstein Musik Festival beginnt mit der Pressekonferenz im Frühjahr. An jenem Tag startet der schriftliche Vorverkauf. Wer über unsere Website Karten ordert, wird behandelt wie jemand, der dann schriftlich per Post, Mail oder Fax bestellt ...

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Das SHMF hat aber ja immer mehr Mitglieder, die ein gewisses Vorverkaufsrecht genießen, oder?

Vereinsmitglieder haben tatsächlich ein Vorkaufsrecht, das sich aber in Kontingenten nur auf Konzerte erstreckt, die wir im Vorfeld relativ leicht identifizieren können – zum Beispiel ist das beim Eröffnungskonzert der Fall, wo die Nachfrage traditionell größer ist als bei anderen Konzerten. Es gab und gibt aber kein einziges Konzert, das durch die bevorzugte Nachfrage der Vereinsmitglieder tatsächlich ausverkauft wird.

Derzeit werden 84 Konzerte der 202 bereits als "ausverkauft" gemeldet?

Die Nachfrage ist seit etwa 2014 insgesamt sehr groß. Wenn wir 190000 Tickets im Angebot haben, verkaufen wir sehr früh schon mehr als 50 Prozent davon. Das bedeutet, wenn man nach Bordesholm in die Klosterkirche möchte und einem das erst fünf Wochen nach der Pressekonferenz oder sogar erst zu Beginn des örtlichen Restvorverkaufs einfällt, dann hat man möglicherweise ein Problem. Für uns ist es wiederum natürlich kein Skandal, gut nachgefragt zu sein.

www.shmf.de

Von Christian Strehk

Beate Jänicke 30.05.2018
29.05.2018