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Kultur Jelineks "Die Schutzbefohlenen" in St.-Pauli-Kirche
Nachrichten Kultur Jelineks "Die Schutzbefohlenen" in St.-Pauli-Kirche
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22:15 21.09.2013
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Afrikanische Flüchtlinge bei der gemeinsamen Lesung. Quelle: Angelika Warmuth
Hamburg

Zwölf Schauspieler lasen den um die Hälfte gekürzten Text vor dem Altar oder verteilt in der Kirche zwischen stehenden und auf dem Boden sitzenden Zuschauern. Auch zwölf der insgesamt 80 Flüchtlinge, die zur Zeit in der Kirche untergekommen sind, beteiligten sich an der Aufführung. Auf einer Videoleinwand wurden auf der Flucht gefilmte Handyaufnahmen gezeigt.

Die 80 Afrikaner, die auf der Flucht vor dem libyschen Bürgerkrieg in Deutschland gestrandet sind, leben seit Juni in der St.-Pauli-Kirche. Den Text "Die Schutzbefohlenen" hatte die österreichische Literaturnobelpreisträgerin, die mit einer Videobotschaft zugeschaltet wurde, anlässlich ähnlicher Vorgänge in der Wiener Votivkirche geschrieben. "Wir sind in einem Moment der Ohnmacht. Aber zusammen stehen wir auf", sagte Pastor Sieghard Wilm nach der rund einstündigen Lesung, die mit viel Beifall bedacht wurde. "Wir müssen in der Kirche auch manchmal laut sein."

Das Schicksal der Männer, die vorwiegend aus Westafrika stammen, ist seit Monaten ungeklärt. Sie waren während des Bürgerkriegs in Libyen auf die italienische Insel Lampedusa geflüchtet. Von dort schickten italienische Behörden sie mit Touristen-Visa für den Schengenraum nach Nord- und Mitteleuropa. 300 von ihnen gelangten so im März nach Hamburg.

dpa

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