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Kultur Johannes Dittloff: Mosaike vorbei fliegender Landschaften
Nachrichten Kultur Johannes Dittloff: Mosaike vorbei fliegender Landschaften
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19:10 11.06.2009
Kiel

2007 erschien dessen kleines Buch

Kiel - Der etwas andere Blick mit schwarz-weißen „Impressionen“ der Stadt, in der der 1951 in Polen geborene Künstler seit 1985 lebt. Dittloff widmet sich vor allem der Architektur, dem Stadtbild zwischen Mensch, Kunst im öffentlichen Raum, Plätzen, Freiflächen, Fensterblicken oder Untersichten. Darin fängt er Perspektiven ein, die den lange hier Lebenden vielleicht nur noch selten auffallen. Wie der „Meister der Komposition“ (Schwichtenberg) mit Licht, Schatten, geometrischen und grafischen Aspekten, (Ober-)Fläche, Struktur und Schraffur in Schwarz-Weiß umgeht, ist ab Sonntag in der angenehmen Oase des KirchenKais an der Rathausstraße zu sehen. Im für seelsorgerische Zwecke eingerichteten, preisgekrönten und mit 6000 Besuchern jährlich gut angenommenen Schlauchraum an der Rathausstraße zeigt Dittloff Blickwinkel auf den Lebensraum Kiel, teils symbolisch aufgeladen, teils abstrakt, teils mit sozialen und „subkulturellen“ Faktoren aus verschiedenen Zusammenhängen, im Zwiegespräch von „Dyptichen“ gegenüber gestellt. Der kontemplativen Ruhe dieser Fotos stehen seine Computerdrucke aus viereckigen Farbflächen gegenüber. Die teils zu dünnen Linien auseinander gezogen, farblich abgestimmten und weiß unterbrochenen Module wirken auf den ersten Blick wie das gute alte Testbild auf dem Fernseher. Bei intensiverem Hinsehen entpuppen sie sich als Mosaik einer vorbei fliegenden Landschaft, die Grenzen der Physik zur Philosophie hin öffnend.

Nein, Schnappschüsse seien das nicht, „ich muss auch mal eine halbe Stunde abwarten, bis ich etwas festhalten kann“, sagt der Fotodesigner Grzegorz Marek Sikora über seine Arbeiten.

11.06.2009

Morgen eröffnet die Kunst in der Carlshütte GmbH (KiC) die 11.

Nord Art. Seit ihren Anfängen hat sich die international besetzte Schau in Büdelsdorf zur größten jährlichen Kunstausstellung in Nordeuropa gemausert. 218 Künstler aus 34 Ländern sind diesmal dabei. Auf stattlichen 22000 Quadratmetern Hallenfläche und sechs Hektar Parkgelände präsentieren sie über 800 neue Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei und Installation.

11.06.2009

Seit Jahrhunderten gilt die Orgel zu Recht als „Königin der Instrumente“. Sie ist das größte und zumeist auch in seiner optischen Erscheinung prächtigste Instrument, nicht selten ausgestattet mit dem Tonvolumen eines ganzen Orchesters.

11.06.2009