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Kultur Toller Auftakt mit A-cappella-Sound
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Mehr als 25 Jahre KulTourPur: Kieler Gruppe „Nur Wir“ begeisterte in der Alten Meierei am See in Postfeld

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14:05 29.11.2021
Von Jessica Bunjes
Foto:  Ein volles Haus zum Auftakt des Kulturfestivals Mehr als 25 Jahre KulTourPur in der Alten Meierei in Postfeld bescherte die A-cappella-Gruppe „Nur Wir“.
 Ein volles Haus zum Auftakt des Kulturfestivals Mehr als 25 Jahre KulTourPur in der Alten Meierei in Postfeld bescherte die A-cappella-Gruppe „Nur Wir“. Quelle: jem
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Postfeld

Zum Auftakt dieser musikalischen Veranstaltungsreihe, die bis zum 28. April quer durch die Musikgenres führt, präsentierte „Schlemmi“ am Sonnabend einen besonderen Leckerbissen: die A-cappella-Band „Nur Wir“.

Bekannt geworden sind die vier jungen Kieler Shooting-Stars unter anderem beim Kieler A-cappella-Festival, als sie vor rund 1000 Zuhörern und großer Kulisse tosenden Applaus bekamen. In Postfeld waren es nicht ganz so viele, die von den Sängern mitgerissen wurden. Aber mit den rund 100 Zuhörern war der kleine Postfelder Konzertsaal mit der tollen Akustik voll besetzt. „Endlich mal wieder ein volles Haus“, freute sich Hans-Georg Schlemminger.

„Die Jungs sind klasse“, lobte Eckehard Klopsch aus Kiel, der in Rumänien auf den A-cappella-Geschmack kam. Auch Michaela Froriep, ebenfalls aus der Landeshauptstadt für „Nur Wir“ in die Provinz gereist, war begeistert: „Das Konzert ist toll.“ Die Postfelderin Claudia Bielefeldt, sonst keine A-cappella-Besucherin, war begeistert: „Ich würde zukünftig gern mehr davon hören.“ Als besonderer Fan war Wilhelm Paulsen vor Ort, Vater von Hennu, 28-jähriges Mitglied des Sänger-Quartetts. „Es ist immer Super-Stimmung, wenn die Jungs auftreten“, so der Kieler, in dessem Keller die Musiker einen Probenraum haben: „Manchmal wird man schon verrückt, wenn die Jungs ein Stück 100 Mal üben, aber es lohnt sich.“

Dieser Meinung waren die Zuhörer auch, als „Nur Wir“ ohne die Unterstützung von Instrumenten, dafür mit umso mehr Rhythmus- und Soundgefühl die ganze Palette von Ballade bis Rap ins Publikum schmetterte.

Weiter geht die Veranstaltungsreihe am Sonnabend, 8. Februar, mit Kati Luzie Stüdemann und Michael Kallabis (Lieder der 1920er- bis 1960er-Jahre)