Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Kultur Neuer Ort, neuer Name
Nachrichten Kultur Neuer Ort, neuer Name
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
11:37 12.02.2016
Von Konrad Bockemühl
Guter Name: NDR Sinfonieorchester. Quelle: *
Anzeige
Hamburg

70 Jahre Tradition und internationales Renommee hin und her – das NDR Sinfonieorchester wird elbphilharmonisch: Im April, wenn die neue, die erste Spielzeit in neuer Residenz vorgestellt wird, firmiert es um zum NDR Elbphilharmonie Orchester. Das klingt zunächst vielleicht etwas sperriger, macht den NDR-Zusatz im gemeinen Sprachgebrauch womöglich sogar verzichtbar – aber es unterstreicht unbestritten Anspruch und Internationalität. Also beginnt am 15. April 2016, wie gestern verkündet, nach 60 namensgleichen Jahren eine neue Ära für das NDR Sinfonieorchester.

 „Ich bin mir sicher“, sagt NDR-Programmdirektor Hörfunk, Joachim Knuth, „die Elbphilharmonie wird eine starke Marke in der Musikwelt werden – mit Strahlkraft weit über Norddeutschland hinaus. Es liegt deshalb nahe, im Namen des künftigen Residenzorchesters eine klare Verbindung zum neuen Konzertsaal herzustellen. Diese Verknüpfung wird die öffentliche Wahrnehmung unseres künstlerisch hochrangigen Orchesters in Deutschland und international weiter stärken“. Wobei der heute 114-köpfige Klangkörper in den vergangenen Jahrzehnten nicht provinziell wirkte. Mit seiner Geschichte sind Namen wie Hans Schmidt-Isserstedt, Klaus Tennstedt, John Eliot Gardiner, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnanyi, Christoph Eschenbach und Günter Wand verbunden – weltweit anerkannte, große Namen, wie sie beileibe nicht jedes Radioorchester vorweisen kann. Heute steht Thomas Hengelbrock am Pult.

 Aber auch mit neuem Namen geloben die Sinfoniker, nein: Philharmoniker, dem Norden treu zu bleiben: Am Engagement des künftigen NDR Elbphilharmonie Orchesters etwa beim Schleswig-Holstein Musik Festival oder bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern werde sich nichts ändern. Gleiches gelte auch für die weitere Präsenz des Orchesters in Norddeutschland und darüber hinaus, hieß es gestern von der Elbe. Es bleibe ausdrücklich auch bei den Gastspielreihen in Kiel und Lübeck. Das hören wir gern. Und der neue Name des Platzhirschen in Hamburgs neuem Leuchtturm wird irgendwann auch fließen. Er ist so singulär ja auch wieder nicht: Gewandhaus-, Gürzenich-Orchester, Concertgebouw-, Tonhallenorchester – alles gute Adressen. Fragt sich in diesem Kontext nur, wer zuerst da war: Der Saal oder das Orchester. Mit Umbenennungen ist das immer so eine Sache ...

Meryl Streep und George Clooney waren da - die Berlinale ist eröffnet. Jetzt geht das Rennen um die Bären-Trophäen los.

Deutsche Presse-Agentur dpa 12.02.2016
Kultur Neue Ausstellung in der Reithalle Gottorfer Wundertüte

Schloss Gottorf zeigt in seiner neuen Sonderausstellung eine Auswahl jener Werke, die durch den Freundeskreis erworben wurden.

Sabine Tholund 11.02.2016
Kultur Konzert in der Schaubude Kippmomente des Glücks

Der Start gestaltet sich schon mal angemessen chaotisch. Es ist so wie du sagst soll wohl der erste Song des Abends sein, das ist nicht jedem in der Band klar, die einen spielen was anderes, doch man einigt sich schnell.

Thomas Bunjes 11.02.2016