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Kultur Jazzica und Fanjazztic in Kiel
Nachrichten Kultur Jazzica und Fanjazztic in Kiel
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08:02 27.04.2018
Von Jörg Meyer
Der Lübecker Chor Fanjazztic war zu Gast in Kiel.  Quelle: Michael Kaniecki
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Kiel

Mit dynamischem Body-Beat in Jamie Cullums „The Same Things“ eröffnen Fanjazztic. In Stings folgendem „Fragile“ mit harmonisch komplexem Auftakt zeigt der Chor, dass er auch die leiseren Balladentöne beherrscht, aber stets in den Startlöchern steht, mit effektvollen Akzenten die Polyphonie in den Pop zu bringen. Jazz eben, der zuweilen „spicy“ wird wie in „Chili con carne“.

Dass das Kieler Publikum „eines der A-cappella-kundigsten“ sei (Chorleiter David Hoffmann), beweist der reiche Beifall für James Taylors Klassiker „Secret of Life“. Die poppige Polyphonie kann swingen, wie Fanjazztic mit „Pass Me the Jazz“ von der Real Group hören lassen. Reichhaltiges Futter für den Wettbewerb, bei dem die Lübecker sicher reüssieren werden.

 Jazzy Glamour-Pop

Den Pop in zuweilen geradezu sinfonische Polyphonie bringen ebenso Jazzica. Zunächst mit „Talk“ der dänischen Kollegen Postyr. Dann – ganz anders, weil ungemein „sexy“ – mit Eurythmics’ „Sweet Dreams“. Jazzy Glamour-Pop singen Jazzica unter Leitung von Till Kindschus mit dem Titelsong zum Bond-Film „Tomorrow Never Dies“.

Und wenn als vorletzter Song Linkin Parks „Roads Untraveled“ erklingt, weiß man, dass schleswig-holsteinische Chöre beim Deutschen Chorwettbewerb überzeugen werden – diesmal Fanjazztic, mit Jazzica im selben Geist des Jazz im Pop.

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