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Kultur Mutmacher im All
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07:02 23.05.2018
Von Sabine Tholund
Roswitha Steinkopf zeigt Flagge im All. Quelle: Marco Ehrhardt
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Kiel.

Im Rahmen der „#MissionMut 2018“ soll sie auf die Notwendigkeit hinweisen, die Kinderherz-Forschung zu unterstützen. In 14 Tagen startet der deutsche Astronaut Alexander Gerst in Richtung ISS. Die Flagge aus Kiel soll ihn bei seiner  Forschungsmission „Horizons“ ( 8. Juni bis 13. Dezember) begleiten.

Steinkopf  hat mit derartigen Höhenflügen schon Erfahrung. Bereits  2014 entwickelte sie für die Stiftung Kinderherz das „Orbit-Herzchen“, das stellvertretend für alle kleinen Herzpatienten gemeinsam mit Gerst im Rahmen seiner damaligen Mission auf die ISS reiste. 

Drei Motive zum Thema Mut

Ihre aktuelle Arbeit zeigt drei Motive, die viel mit Mut zu tun haben: Da ist zunächst die ISS selbst, die über der Erde kreist. „Sie erzählt  von dem Mut, dort oben im Orbit sechs Monate lang eine Mission zu erfüllen“, so die Künstlerin im Interview. Das zweite Motiv, ein medizinisches Schirmchen zum Verschließen von Löchern in der Herzscheidewand, symbolisiert den Mut, den Mediziner brauchen, um (kleine) Menschen am Herzen zu operieren. „Letztendlich müssen aber auch die Eltern mutig sein. Sie vertrauen ihre herzkranken Kinder den Ärzten an. Die Stiftung Kinderherz schenkt ihnen dafür Mut.“ Als drittes Motiv hat Roswitha Steinkopf daher deren Herz-Logo auf ihrem Bild verewigt. „Jeder Einzelne ist in der Lage, herzkranken Kindern und ihren Eltern Mut zu schenken, damit sie an ihrer Erkrankung nicht verzagen. Die Stiftung Kinderherz tut dies und stärkt zudem das Vertrauen in die Medizin, indem sie von positiven Beispielen berichtet.“