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Kultur „Sechs Koffer“ und mehr Buchtipps
Nachrichten Kultur „Sechs Koffer“ und mehr Buchtipps
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20:30 21.10.2018
Quelle: dpa
Hannover

Maxim Biller: Sechs Koffer. Das Werk des Schriftstellers ist eng mit seiner Biografie verknüpft. In seinem aktuellen Roman geht der Icherzähler einem Verrat in der Familie nach: Wer hat seinen Großvater verraten, den Schwarzhändler, der vom KGB zum Tode verurteilt wurde? Ein Brecht-Aufsatz steht im Zentrum dieser poetischen Vergangenheitsrekonstruktion.

Maxim Biller: Sechs Koffer Quelle: Kiwi-Verlag

Nicole Böhm: Das Vermächtnis der Grimms. Dieser Roman aus dem Drachenmond-Verlag sticht aus den Neuinterpretationen der grimmschen Märchen hervor. Mit Humor (so beginnt ein Kapitel mit dem Satz „Abenteuer – ich hasste sie“) verwebt die Autorin Fiktion und Realität auf hohem Niveau. Die Märchen sind bei ihr Tatsachenberichte aus dem Reich Abalion.

Nicole Böhm: Das Vermächtnis der Grimms Quelle: Verlag

Nino Haratischwili: Die Katze und der General. Die Autorin schreibt über die Spätfolgen des Tschetschenienkriegs auf eine Thrillerweise. Ein junger Soldat vergewaltigt und tötet in einem Bergdorf ein Mädchen. Jahre später will er – inzwischen zu Geld, Ansehen und dem Spitznamen „Der General“ gekommen – Buße leisten. Ein großer Roman über Schuld und Sühne, der wie Biller auf der Shortlist des Buchpreises stand.

Nino Haratischwili: Die Katze und der General Quelle: dpa

Von Nina May

Die dänische Country-Folk-Rock-Blues Formation Workers in Songs trat in der leider nur mäßig besuchten Räucherei in Kiel auf. Dabei kündigte Sänger Morten Krogh ein neues Album an - jedoch nicht für die nahe Zukunft. Das macht aber nichts, denn diese Combo macht auch so einfach Spaß und bewegt.

Thomas Richter 21.10.2018
Kultur Kolumne - Wir sind See!

Da stand sie nun also, diese Nachricht: „Nordsee wechselt den Besitzer.“ Es wurde schnell klar, dass damit eine Restaurantkette gemeint ist, die mit dem Slogan „Wir sind Fisch“ wirbt. Aber das Bild im Kopf war ein anderes.

21.10.2018

Das Genre Liederabend hat Christoph Munk mit den Komödianten schon vielfach erprobt: „Ich liebe es besonders, weil man dabei lernt, die Texte ernst zu nehmen“, sagt der Regisseur. Mit drei Schauspielerinnen bringt er am 25. Oktober das Stück "FrauenPowerFrauen" auf die Bühne.

Ruth Bender 20.10.2018