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Kultur Nuhr weist KN-Bericht zurück
Nachrichten Kultur Nuhr weist KN-Bericht zurück
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17:47 26.11.2019
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Dieter Nuhr trat in der Sparkassen-Arena Kiel auf. Quelle: Björn Schaller
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Kiel

In der Vergangenheit hatte der scharfzüngige Künstler bereits wegen satirischer Äußerungen über die Klima-Aktivistin Greta Thunberg Schlagzeilen gemacht. Auch bei seinem Gastspiel in der Sparkassen-Arena am Sonnabend in Kiel nahm sich Dieter Nuhr die junge Schwedin vor.

Anders als von KN-online berichtet, habe er Greta allerdings „nicht mit der Ideologie Hitlers oder Stalins in Verbindung gebracht“, schreibt der Kabarettist auf seiner Facebook-Seite und spricht von „gezielten Falschinformationen“. Reichweite im Netz, so Nuhr weiter, sei den KN offenbar wichtiger als „verantwortungsvoller Journalismus“.

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Chefredaktion räumt unglückliche Formulierungen ein

Tatsächlich habe es einige missverständliche Formulierungen in der Rezension gegeben, räumt die Chefredaktion ein. So wurden Äußerungen Nuhrs über den Klimawandel in dem Text unglücklich wiedergegeben.

„Wir bedauern dies sehr und entschuldigen uns an dieser Stelle bei Dieter Nuhr“, sagt Chefredakteur Christian Longardt. Die Chefredaktion habe daher entschieden, die Rezension auf KN-online zu löschen. 

Die Namen Hitler und Stalin sind gefallen

In sozialen Netzwerken wird vereinzelt behauptet, die Worte Hitler und Stalin seien in Kiel gar nicht gefallen. Dazu erklärt unser Rezensent: Nuhr habe am Ende seines Auftritts einen Bogen geschlagen von der ideologischen Radikalität der Forderungen der Klima-Aktivisten, so sie denn konsequent umgesetzt würden, zu den verheerenden Folgen der Diktaturen von Hitler und Stalin. Kommende Generationen könnten in der historischen Rückschau einen solchen Vergleich ziehen, habe Nuhr sinngemäß erklärt.