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Kultur Ulrike Salten übernimmt den Staffelstab
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18:00 14.11.2019
Von Thomas Bunjes
Vor dem imposanten Pumprad: die neue Geschäftsführerin Ulrike Salten und ihr baldiger Vorgänger Adalbert Schwede. Quelle: Michael Kaniecki
Kiel

Geboren in Sehlendorf bei Hohwacht und seit fünf Jahren in Bordesholm beheimatet, absolvierte Ulrike Salten in Kiel zunächst eine kaufmännische Ausbildung, studierte dann Betriebswirtschaftslehre und jobbte nebenher in der Disco „Pfefferminz“ in der Bergstraße. Nach Jobs in der Großen Freiheit 36 in Hamburg agierte sie dort zehn Jahre lang als Geschäftsführerin, arbeitete dann bei der Konzertagentur FKP Scorpio, danach im Kulturzentrum Fabrik in Hamburg, bevor sie jetzt zur Pumpe stieß.

Die Neue schätzt die offene Atmosphäre

„Ich kann einfach nur die großartige Arbeit weiterführen, die da seit unglaublichen 40 Jahren gemacht wird“, lobt die künftige Geschäftsführerin, die insbesondere die offene Atmosphäre der Pumpe schätzt. Auch der „ganz tollen“ Kneipe, die viel bekannter gemacht werden müsste, ebenso die Arbeit der vielen Vereine. Sie habe die Pumpe früher viel stärker mit Kino und Konzerten verbunden.

Schwede sieht Pumpe als "großes Schiff"

Schwede, der zum Jahresende nach 15 Jahren als Geschäftsführer seinen Hut nehmen und in den Ruhestand gehen wird, vergleicht die Pumpe mit einem großen Schiff, das einfach läuft, mit Untiefen und allen möglichen Widrigkeiten. „Alles passt eigentlich, jetzt muss man sehen, dass man das auch so weitersteuert“, sagt er. „Mein Anspruch war immer, dass wir mit dem Geld auskommen, was uns zur Verfügung steht, dass wir nicht gekürzt werden und dass wir das darüber erreichen, dass wir ein Renommee haben in der Stadt, sodass es für jeden Politiker einfach gefährlich wird, an diesem Haus irgendwo was anzusetzen – und derer gab’s viele.“

Dickes Lob von einem Punkrock-Veteran

Lob für die Pumpe gebe es von Agenturen, Bookern und Künstlern, erzählt Schwede. Charlie Harper, Sänger der britischen Punkrock-Band UK Subs, habe gesagt: „You gotta world class club.“ Pumpen-Booker Carlos Lehne kenne das Tourgeschäft, weiß, wie schlecht Künstler manchmal behandelt würden. Schwede: „Unsere Idee war einfach zu sagen, wer hierherkommt, der weiß, dass er gut aufgehoben ist.“

Ein gutes Zeichen für das gebotene Niveau, wenn sich eine Fachjury nicht für eine, sondern gleich für zwei Preisträgerinnen entscheidet. Der Possehl-Musikpreis 2019 geht an die 26-jährige tschechische Klarinettistin Anna Paulová und die erst 20-jährige deutsche Harfenistin Swantje Wittenhagen.

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