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Kultur Festivalauftakt im Zeichen der Romantik
Nachrichten Kultur Festivalauftakt im Zeichen der Romantik
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09:01 06.07.2014
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Mit einem Konzert des Orchesters unter seinem Chefdirigenten Hengelbrock wird das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) offiziell eröffnet. Quelle: dpa
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Lübeck

Mit einem Konzert des NDR-Sinfonieorchesters unter seinem Chefdirigenten Thomas Hengelbrock wird am Sonntag (20.00 Uhr) in Lübeck das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) offiziell eröffnet. Auf dem Programm stehen Werke von Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn, dem das Festival in diesem Jahr einen Programmschwerpunkt widmet.

Der Komponistenschwerpunkt ist eine der Neuerungen des Intendanten Christian Kuhnt, der am 1. Oktober 2013 die Nachfolge des langjährigen Festivalchefs Rolf Beck angetreten hatte. Ebenfalls neu ist das Künstlerporträt, das zum Auftakt der argentinischen Cellistin Sol Gabetta gewidmet ist.

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Das Eröffnungskonzert am Sonntagabend in der Lübecker Musik- und Kongresshalle steht ganz im Zeichen der Romantik. Zum Auftakt wird das „Triumphlied“ op. 55 von Johannes Brahms in der Urfassung von 1871 erklingen. Sie galt lange als verschollen, wurde vor zwei Jahren wiederentdeckt und ist jetzt erstmals zu hören. Außerdem stehen Beethovens Sinfonie Nr. 5 und Mendelssohns Kantate „Die erste Walpurgisnacht“ nach Goethes gleichnamiger Ballade auf dem Programm.

Bevor Hengelbrock den Taktstock hebt, werden Kuhnt, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und der britische Botschafter in Deutschland, Simon McDonald, sprechen. McDonald vertritt die britischen Königin Elizabeth II., die die Schirmherrschaft für das Festival übernommen hat.

Insgesamt bietet das SHMF bis zum 31. August rund 170 Veranstaltungen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Süddänemark, darunter fünf „Musikfeste auf dem Lande“. Der Gesamtetat liegt nach Angaben des Intendanten bei rund neun Millionen Euro. Das Land Schleswig-Holstein steuert davon 1,2 Millionen Euro bei, etwa fünf Millionen Euro sollen durch Kartenverkäufe hereinkommen.