Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Kultur Vor der Premiere im Kieler Theater Augenblicke: „Liebesleben“
Nachrichten Kultur Vor der Premiere im Kieler Theater Augenblicke: „Liebesleben“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
18:13 24.09.2009
Anzeige
Kiel

Detlef Götz und Silke Schenck haben 20 Szenen aus der Weltliteratur zusammengefasst, in denen Amor den mehr oder weniger verliebten Protagonisten eine lange Nase dreht. „Mir spukte schon lange der Gedanke durch den Kopf, das Thema Liebe einmal möglichst komplett zu beackern“, so Regisseur Götz. Seit knapp einem Jahr hat er gemeinsam mit dem Ensemble die Literatur nach entsprechenden Szenen durchstöbert und aus dem zusammengetragenen (Über-) angebot ausgewählt, was ihn persönlich ansprach.

Herausgekommen ist eine Collage aus unterschiedlichen Spielarten und Betrachtungsweisen der Liebe - und eigentlich gibt es nie ein Happy End. Aber immer einen neuen Ansatz. „Wir versuchen, jeweils eine andere Tonart gegeneinander zu setzen“, erzählt Silke Schenk, die im Stück wie Götz auch selbst auf der Bühne steht und darüber hinaus an den Überleitungen gefeilt hat.

Um die Szenen von Shakespeare bis Schimmelpfennig unter einen Hut zu bekommen, wurde ein Konzept entwickelt, das den kuriosen Paar-Begegnungen einen nachvollziehbaren inhaltlichen Rahmen gibt: Ort des Geschehens ist eine Kneipe. Ein Barkeeper und eine Kellnerin werden Zeuge der Dialoge und kommentieren das Gesehene im Anschluss ausführlich. Das Geplauder der beiden Tresenwesen schafft nicht nur die Möglichkeit zur Überleitungen, es sorgt auch dafür, dass die Stimmung nach besonders dramatischen Szenen gebrochen und der Zuschauer quasi wieder an die Oberfläche zurückgeholt wird.

Die Idee zur Rahmenhandlung hatte ein Mitglied der Theatergruppe. „Tom hatte einen Job als Kellner und sah eines Tages mit an, wie eine Frau einem Mann ihren Drink ins Gesicht schüttete. Kurz darauf lief ihr das Getränk ihres Gegenübers übers Gesicht“, erzählt Detlef Götz. Als Austragungsort für die kleinen und großen menschlichen Dramen bot sich also die Kneipe um die Ecke an, in der übrigens auch ein Bar-Pianist mit musikalischen Kommentaren für einen Wechsel in den Klangfarben des Stückes sorgt.

Mit dem Eindruck, eine „Nummern-Revue“ gesehen zu haben, will Götz sein Publikum jedoch keineswegs nach Hause schicken. „Wie hoffen, dass der Zuschauer am Ende das Gefühl hat, ein Stück aus einem Guss gesehen zu haben.“

www.theater-augenblicke.de

Gewissermaßen um dem Sommer das letzte Geleit zu geben, steigt morgen Abend der Frock Summerjam auf dem Nordmarksportfeld. Mit dabei sind erlesene DJs aus dem Untergrund der Norddeutschen Klubkultur, die sich abseits vom Mainstream bekannter und eintöniger Chart-Erfolge bewegen.

24.09.2009

Er kommt aus New Yorks Antifolk-Szene und nennt als Einflüsse sowohl Bruce Springsteen als auch Harry Nilsson und Kermit den Frosch. Einer von vielen Hinweisen darauf, dass Dan Costello zu gleichen Teilen Singer-Songwriter und Entertainer ist.

24.09.2009
Kultur Die britische Sopranistin Gweneth-Ann Jeffers singt die Titelrolle der Aida Gweneth-Ann Jeffers singt die Titelpartie in der Kieler "Aida"

Unausweichlich nennt Gweneth-Ann Jeffers, die am Sonnabend die Titelpartie in der Kieler Aida-Premiere singen wird, ihre Bühnenkarriere. Mit gerade einmal dreieinhalb Jahren hatte ihre Mutter es gewagt, sie mit in eine Vorstellung der Covent Garden Opera London zu nehmen.

23.09.2009