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Kultur Zoff um „Mambo No. 5“: Wer darf am Song verdienen?
Nachrichten Kultur Zoff um „Mambo No. 5“: Wer darf am Song verdienen?
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18:05 13.08.2019
Sänger Lou Bega tritt immer noch mit seinem Sommerhit aus dem Jahre 1999 auf. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/
München

20 Jahre, nachdem der Popsong „Mambo No. 5“ von Lou Bega in die Charts schoss, wird vor Gericht über die Erlöse gestritten. Der 44-jährige Popsänger wurde von dem Musiker Goar Biesenkamp vor dem Landgericht München auf 13.600 Euro verklagt. „Ich habe daran mitgeschrieben, mir stehen vertraglich alle halbe Jahr Beteiligungserlöse zu“, sagte Biesenkamp am Dienstag. „Ich laufe seit Jahren immer wieder meinem Geld hinterher.“

Nun soll in einem Mediationsverfahren am Landgericht geklärt werden, wer an dem Song sowie einem weiteren Titel noch wie viel verdient. Der Beklagte selbst war bei der Verhandlung nicht anwesend, sein Anwalt ließ ausrichten, dass seinerseits mit Gegenforderungen aufgerechnet werden könnte – unterm Strich würde es dann noch um etwa 16 Euro gehen.

Permanent verklagen sich die Streithähne gegenseitig

Aber es geht eigentlich um mehr, denn für die beiden Streitparteien ist es nicht das erste Treffen vor Gericht: Um Verträge, Kündigungen, Verpflichtungen, Abtretungen und weitere Vereinbarungen wird schon seit Jahren juristisch gefochten. „Da wird einem ganz schwindlig von dem ganzen Hin und Her“, sagte die Vorsitzende Richterin, bevor sie die Mediation vorschlug. „Dann müssen Sie aber auch mal Ruhe geben!“, mahnte sie. Beide Parteien stimmten dem Vorschlag zu, nun soll ein Güterichter die Streitereien insgesamt ein für allemal klären.

RND/dpa

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