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Medien & TV Ermittlungen gegen Kai Diekmann eingestellt
Nachrichten Medien & TV Ermittlungen gegen Kai Diekmann eingestellt
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15:38 02.08.2017
Kai Diekmann. Quelle: dpa
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Hamburg

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat das Ermittlungsverfahren gegen Kai Diekmann eingestellt. Das berichtet der „Stern“. Eine Mitarbeiterin des Springer-Verlages hatte den damaligen Herausgeber der „Bild“-Zeitung eines sexuellen Übergriffes beim Baden beschuldigt. Laut ihrer Aussage soll sich der Vorfall im Juli 2016 während einer Feier im Anschluss an eine Klausurtagung im Jungfernsee bei Potsdam ereignet haben, an dessen Ufer Diekmann ein Grundstück besitzt.

Die Mitarbeiterin hatte sich zuerst an ihren Arbeitgeber, den Springer-Konzern, gewandt. Dieser hatte nach internen Befragungen möglicher Zeugen den Fall im Oktober 2016 an die zuständige Staatsanwaltschaft in Potsdam gegeben. Sie sollte den Vorwurf rechtsverbindlich klären.

Nach Recherchen des „Stern“ hat die Staatsanwaltschaft Potsdam jetzt das Ermittlungsverfahren nach Paragraf 170 II StPO nach fast zehn Monaten eingestellt. Es konnte kein hinreichender Tatverdacht für die Begehung einer Straftat hergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft hat im Laufe des Ermittlungsverfahrens viele Zeugen befragt, die den von der Klägerin geschilderten angeblichen Tathergang offensichtlich nicht bestätigen konnten. In der kommenden Woche werde die Einstellung des Verfahrens auch offiziell verkündet. Beide Seiten wollten sich dazu dem „Stern“ gegenüber nicht äußern.

In der Öffentlichkeit wurde spekuliert, ob der Rückzug Diekmanns vom Herausgeberposten mit dem Tatvorwurf zusammenhängt. Dies wurde von Springer und Diekmann stets bestritten.

Von dpa/RND

02.08.2017
01.08.2017