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Medien & TV Google schränkt Zusammenarbeit mit Huawei ein: Was bedeutet das für Nutzer?
Nachrichten Medien & TV Google schränkt Zusammenarbeit mit Huawei ein: Was bedeutet das für Nutzer?
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16:10 20.05.2019
Die Google-Dienste werden erst einmal auf Huawei-Handys weiter funktionieren. Quelle: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Mountain View

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China trifft nun auch die Smartphones von Huawei: Der Google Mutterkonzern Alphabet hat die Bereitstellung von Hardware und Software-Diensten eingestellt. Aber was genau bedeutet das für Nutzer von Huawei-Smartphones?

Aktuelle Nutzer von Huawei-Smartphones

Für aktuelle Nutzer wird sich aber erst einmal nicht viel ändern, ihre Smartphones sollen funktionieren wie gehabt. Sie sollen weiterhin Dienste wie den Google Play Store nutzen können. Das gilt auch für Geräte der Schwestermarke Honor.

Auch die wichtigen, ebenfalls Google Play genannten Hintergrunddienste sollen weiter funktionieren. Außerdem können die Nutzer den Angaben zufolge weiter auf die diversen, unter dem Schlagwort Play Protect zusammengefassten Sicherheitsfunktionen bauen. Google Play Protect filtert bösartige Anwendungen heraus.

Branchenkenner gehen auch nicht davon aus, dass Google für bestehende Nutzer nicht den Zugang zu Apps des Konzerns kappt. Google selbst erklärte am Montag nur, man halte sich an die US-Vorschriften und prüfe die Konsequenzen. Andere Dienste und Apps des Konzerns wie Gmail, Maps oder der Google Assistant wurden nicht ausdrücklich erwähnt. Aktuelle Kunden könnten aber den Zugang zu einigen Funktionen auf Basis Künstlicher Intelligenz sowie im Foto-Bereich verlieren, schreibt das „Wall Street Journal“.

Nutzer können auch, laut Reuters, weiterhin App-Updates herunterladen. Sicherheitspatches für Android kann und will Huwaei nach eigenen Angaben auch weiter ausliefern, weil das Betriebssystem an sich quelloffen (Open Source) ist. Um Sicherheit müssen sich Nutzer also keine Gedanken machen.

Zukünftige Huawei-Smartphones

Für die kommenden Huawei-Smartphones könnte die Google-Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben. Denn Google wird dem Unternehmen beispielsweise keinen Zugriff auf den Play Store oder andere beliebte Google-Dienste wie Gmail oder Youtube geben. Das heißt: Huawei wird keine Telefone mehr mit vorinstallierten Google-Apps verkaufen und keinen Vorab-Zugang zu neuen Android-Versionen bekommen. Diese Android-Version muss nämlich von Google lizenziert werden. Stattdessen wird sich Huawei wohl mit der Open-Source-Version von Android begnügen müssen. Diese Android-Version steht frei zur Verfügung.

Was ist mit Android-Version Q?

Die Einschränkungen schließen das nicht aus, auch wenn das nun länger dauern könnte und die Entscheidung darüber allein bei Huawei liegt.

Wird Huawei für die Zukunft überhaupt an Android festhalten?

Das ist eine der vielen Fragen, die völlig offen erscheinen. Huawei ließ schon häufiger durchblicken, dass der Konzern auch ein eigenes Betriebssystem in Entwicklung hat. Eine System-Software am Markt zu etablieren, ist zwar eine gewaltige Herausforderung – aber andererseits ist China auch ein Riesen-Markt, in dem man es mit entsprechender staatlicher Rückendeckung schaffen könnte. So sind auch die chinesischen Smartphone-Hersteller zuhause groß geworden, bevor sie zur aggressiven Expansion auf dem Weltmarkt ansetzten. Daher könnten sich die US-Sanktionen auch sehr schädlich für das Geschäft von Google auswirken.

Lesen Sie hier:
Nach Trump-Dekret: Warum Huawei auch Deutschen Angst macht

Von RND/asu/dpa

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Der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat nun auch Konsequenzen für die Smartphones von Huawei. Google hat die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konzern ausgesetzt. Was bedeutet das?

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