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Medien & TV PEN-Zentrum fordert Asyl für Assange – „Schwerer Schlag gegen die Pressefreiheit“
Nachrichten Medien & TV PEN-Zentrum fordert Asyl für Assange – „Schwerer Schlag gegen die Pressefreiheit“
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12:18 14.06.2019
Demos in London: Ein Banner von Assange-Unterstützern, die in London gegen die Ausliefung des Wikileaks-Gründers auf die Straße gehen. Quelle: Frank Augstein/AP
Darmstadt

Das PEN-Zentrum Deutschland hat die Entscheidung der britischen Regierung verurteilt, Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA auszuliefern. Die Mitgliedstaaten der EU sollten Assange Asyl gewähren, forderte die Schriftstellervereinigung am Freitag in Darmstadt.

PEN-Präsidentin warnt vor „Auswirkungen auf den Journalismus

„Ein Angriff auf den Schutz journalistischer Quellen wird gravierende Auswirkungen auf den Journalismus und die Pressefreiheit haben“, warnte die PEN-Präsidentin Regula Venske. „Sollte Assange an die USA ausgeliefert werden, wäre dies ein schwerer Schlag gegen die Freiheit des Wortes, die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung.“

Großbritanniens Regierung hat nach Presseberichten am Donnerstag einem Auslieferungsersuchen der USA zugestimmt. Am Freitag müsse ein britisches Gericht darüber befinden. Die USA werfen Assange unter anderem einen Verstoß gegen Spionage-Gesetze sowie das Veröffentlichen von Geheimdokumenten zur Last. Bei einer Verurteilung in allen Punkten drohten ihm 175 Jahre Haft.

Von RND/epd

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