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Medien & TV So lacht die „heute show“ über Mario Barth
Nachrichten Medien & TV So lacht die „heute show“ über Mario Barth
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17:50 19.11.2016
„Mario Barth zeigt vor allem auf, was er für ein unglaublicher Trottel ist,“ wettert Gernot Hassknecht. Quelle: ZDF
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Köln

Facebook ist ein Meinungsdschungel, in dem sich immer nur der lauteste und der dümmste durchsetzt. Mit anderen Worten: Lassen sie uns über Mario Barth reden“, beginnt Gernot Hassknecht sein „heute show“-Beitrag. Für sein Facebook-Video, in dem er der Presse unterstellt Falschmeldungen über die Anti-Trump-Demos zu verbreiten, bekam Barth ordentlich sein Fett weg.

„Er war gerade in New York und hat schon wieder etwas ’aufgedeckt’: Es gibt gar keine Trump-Demos“, fuhr Hassknecht fort und zeigte Barths umstrittenes Facebook-Video. Darin war der Comedian vor dem Trump-Tower zu sehen, dafür aber keine Demonstranten. „Ich habe vorhin die Welt und die Süddeutsche gelesen. Ist ja Wahnsinn, was für Bilder sie zeigen. Ich weiß gar nicht woher sie die haben. Hier sind nur Menschen, die Fotos machen,“ sagt Barth im Clip. Und dann holt Hassknecht aus: „Mario Barth zeigt vor allem auf, was er für ein unglaublicher Trottel ist.“

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Viel Applaus aus der rechten Ecke für Barth

Der Comedian habe dafür vor allem Applaus aus der rechten Ecke bekommen. Etwa vom österreichischen Rechtspopulist Heinz-Christian Strache, der posaunte: „Mario Barth zeigt auf, wie diverse Medien für dumm verkaufen wollen“. „Man darf den Medien eben nichts glauben“, feixte Hassknecht. Er habe auch geglaubt, Barth sei ein Komiker. „Ich habe vor kurzem RTL gesehen und muss sagen: nö.“

In seinem Video kündigte Barth ebenfalls er wolle ein neues Sendeformat bei RTL etablieren. „Mario live vor Ort“ würde die Behauptungen der Presse dann auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, sagte er.

„Oh ja, mach das“, fordert Hassknecht Barth auf. Und er hat auch bereits einen Vorschlag für ihn: „Guck doch mal in Mossul, ob da wirklich der IS kämpft. Schau mal, ob da wirklich Krieg ist. Flieg doch einfach mal hin, bitte. Ich zahl dir auch das Ticket“, sagt Hassknecht.

Von RND/abr

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